Andrea Mangold leitet die MS-Beratungsstelle seit mehr als zwölf Jahren. Dafür hat die Gesundheits- und Krankenpflegerin eine MS-Fachausbildung absolviert. Andrea Mangold informiert und berät zu neuen Ergebnissen aus der Forschung, zu Therapien und Medikamenten. Sie übernimmt aber auch die Verlaufskontrolle der medikamentösen Therapien und trainiert mit den Patient*innen, sich Medikamente zu spritzen. Zudem vermittelt sie weiterführende Hilfen, beispielsweise um Renten- und Reha-Anträge zu stellen.

In den meisten Beratungsgesprächen geht es um Beziehungen und Freundschaften, Beruf und Hobbies. Dabei stehen oft soziale Ängste im Raum wie: Wird mein Partner mich verlassen? Kann ich Kinder bekommen? Kann ich weiter in meinem Beruf arbeiten? Wie werde ich in zehn Jahren leben können?

Andrea Mangold versucht, Ängste zu nehmen und offen über die Krankheut und deren Folgen, aber auch Behandlungsoptionen zu sprechen: „In der Behandlung von MS hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. MS kann leider nicht geheilt werden, aber Medikamente können die Krankheit verlangsamen und Symptome lindern.“