Die Patient*innen selbst können am besten ihre Symptome, den Erfolg von Behandlungen sowie eventuelle Nebenwirkungen von Medikamenten beurteilen. Die genaue Beschreibung der Anfälle und das Führen eines Anfalls-Kalenders sind dabei wichtige Bestandteile unserer Diagnostik, bei denen wir auf unsere Patient*innen angewiesen sind.

Wir machen uns gerne bei allen Patient*innen ein eigenes Bild, sichten und bewerten eventuelle Untersuchungsergebnisse im multiprofessionellen Team, entscheiden, welche zusätzlichen Diagnoseverfahren noch nötig sind. Neben einer körperlichen neurologischen Untersuchung können dazu ein EEG, ein Langzeit-Video-EEG und eine Bildgebung mit unserem MRT oder CCT zählen. Einige dieser Untersuchungen sind ambulant möglich, in der Regel verbringen die meisten Patient*innen zur Diagnosestellung, Medikamentenein- oder umstellung oder zur Einholung einer Zweitmeinung ein bis zwei Wochen stationär bei uns.

Für diese Zeit stehen unseren Patient*innen zehn Doppelzimmer zur Verfügung. Jedes Doppelzimmer verfügt über eine eigene Nasszelle, TV und Wlan.

„Die Diagnostik und Therapie von Anfallserkrankungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich weiterentwickelt. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass das nicht bei allen Betroffenen auch ein Überprüfen der Diagnose oder Therapie zur Folge hat. Daran wollen wir arbeiten. Wir machen uns bei jedem ein eigenes Bild.“

PD Dr. Dr. Johannes Rösche, Oberarzt Hephata-Klinik