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Hephata-Klinik

Die neue Station 1a schließt Versorgungslücke

In einem Anbau an unsere Klinik entsteht die neue Station für Erwachsene mit Mehrfachbehinderungen und Epilepsie. Die Station 1a schließt eine Versorgungslücke in Hessen. Die Bauarbeiten starteten im Oktober 2018, die Eröffnung ist im Sommer 2022 geplant.

Die Station wird der räumlichen und personellen Ausstattung gerecht, die Patient*innen mit Mehrfachbehinderungen und Epilepsie benötigen. Eine vertraute und persönliche Atmosphäre sind hier besonders wichtig, genauso wie Erfahrung, Beobachtung und enge Begleitung. Menschen mit Mehrfachbehinderungen können oftmals nicht selbst sagen, welche Symptome wann auftreten, besser oder schlechter werden. Zudem akzeptieren sie auch nicht immer ohne weiteres Langzeituntersuchungen wie ein 24-Stunden-EEG.

Oberarzt PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Rösche, Leiter des Epilepsiezentrums an der Hephata-Klinik, wird auch die neue Station leiten. Sie wird 16 Betten umfassen, Einzel- und Doppelzimmer, jeweils mit Fernseher, Internetanschluss und eigener Nasszelle. Die Nasszellen sind mit barrierefreien Sanitäranlagen ausgestattet. Das Stationsbad verfügt über einen Badewannenlifter. Hinzu kommen ein Therapiegarten und eine Therapieküche sowie Räume, in die sich die Patient*innen zurückziehen und entspannen können, beispielsweise ein Snoezelraum. Die Station hat auch ein eigenes Schutzkonzept, das sich unter anderem in speziell gesicherten Elektrogeräten und Steckdosen zeigt.

In der Regel dauert ein Aufenthalt mit Diagnose, Medikamenten-Ein- oder Umstellung rund drei Wochen. Alle Patient*innen haben für die Dauer des Aufenthalts eine feste Bezugsperson, die sie betreut. Angehörige und Betreuer*innen können in fußläufig erreichbaren Gästehäusern der Hephata Diakonie und in Ausnahmenfällen auch bei den Patient*innen in der Klinik übernachten sowie im nahegelegenen SB-Laden der Hephata Diakonie einkaufen.

Die Baustelle im Laufe der Zeit