Hephata - Organisation

Die Aufnahme

Bei Interesse für eine Adaptionsmaßnahme benötigen wir:

  1. Anfragebogen (hier als .pdf zum Download)
  2. Suchtbezogenen Lebenslauf in Stichpunkten

Nach Erhalt dieser Unterlagen vereinbaren wir einen Termin für ein persönliches Gespräch, damit der Patient die Möglichkeit hat, die Einrichtung und die Mitarbeiter kennen zu lernen und um zu klären, ob die Einrichtung konzeptionell für den Bewerber geeignet ist.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an volljährige Männer und Frauen mit einer Suchterkrankung. Im Vordergrund steht die Behandlung von alkohol- und/oder medikamentenabhängigen Patienten. Auch bei Polytoxikomanie oder nicht stoffgebundenen Süchten (Spielsucht) kann die Adaptionsmaßnahme in Anspruch genommen werden. Bei Patienten, die vorwiegend illegale Suchtmittel konsumiert haben, muss individuell mit dem Interessenten geklärt werden, ob unsere Einrichtung geeignet ist.

Es können auch Paare aufgenommen werden, wobei die suchtspezifischen Problemstellungen in Beziehungen mit in den therapeutischen Prozess integriert werden sollen.

Voraussetzungen

Behandlungsgrundlage ist die Bereitschaft und der Wille, für sich ein abstinentes Leben zu gestalten. Die Patienten sollten auch in der Lage sein, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen und Absprachen und Regeln als Bestandteil des Alltags zu akzeptieren.

Auf der formalen Ebene ist eine regulär abgeschlossene Entwöhnungsbehandlung die wichtigste Voraussetzung. Sobald vom Leistungsträger zumindest eine mündliche Kostenzusage vorliegt, ist die Aufnahme möglich. Die Verlegung erfolgt in der Regel nahtlos aus den Fachkliniken.

Leistungsträger sind vorwiegend die Rentenversicherungen der Länder. Für die Deutsche Rentenversicherung Bund ist eine Kostenzusage nur im Rahmen einer Einzelfallentscheidung möglich. Zudem können die Krankenkassen oder überörtliche Sozialhilfeträger in bestimmten Situationen die Kosten für eine Adaptionsmaßnahme übernehmen.

18.02.2019