Hephata - Organisation

Schulsozialarbeit/Schulsozialpädagogik

Schulsozialarbeit an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule beteiligt sich an der spezifischen individuellen Förderung einzelner Schüler und macht eigene Angebote.

Sie unterstützt bei der Elternarbeit und dem Kontakt mit anderen Institutionen wie dem Jugendamt oder Psychiatrien, unter anderem durch Beratung und Teilnahme an Gesprächen.

Beratung

Unsere Schule wird von Kindern und Jugendlichen mit vielschichtigen Problemlagen besucht. Die Kinder und Jugendlichen erwarten von uns, dass wir sie beraten und gemeinsam individuelle Lösungsstrategien entwickeln. Viele Eltern haben ein Bedürfnis nach Beratung in den Bereichen jugendlicher Erlebniswelten und in Erziehungsfragen. Wir beraten Lehrkräfte in der täglichen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten, die ihnen begegnen. Das erfordert eine umfassende und verstehende Sichtweise von den dargestellten Problemlagen. Darüber hinaus werden Lösungsstrategien kooperativ erarbeitet.
Der Beratungsprozess ist gekennzeichnet durch Empathie, eine zielgerichtete Handlungsorientierung, Ressourcenidentifizierung und basiert unter anderem auf dem kooperativen Ansatz nach Prof. Dr. Mutzeck.

www.kooperative-beratung.com

Netzwerkarbeit

Viele Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule werden von verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Organisationen unterstützt. Damit diesen Schülern bestmöglich geholfen werden kann, arbeiten die Sozialpädagogen der Dietrich-Bonhoeffer-Schule eng mit Jugendämtern, Einzelfallhelfern, Familienhelfern, Heimeinrichtungen, psychatrischen Einrichtungen und anderen zusammen.

ETEP

Die Sozialpädagogen an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule unterstützen die Klassenlehrer bei der Vorbereitung und Durchführung des ETEP-Unterrichts.

Auf der Grundlage des ELDiB (Entwicklungs- und Lerndiagnose-Bogen) werden Förderziele für jeden einzelnen Schüler erarbeitet, die seiner Entwicklung entsprechen. Diese sind Grundlage der Unterrichtsgestaltung und werden täglich mit den Schülern reflektiert.

Deeskalation und Konfliktlösung

Die Deeskalation an unserer Schule beschreibt die akute Intervention in Auseinandersetzungen zwischen Konfliktparteien. Deeskalation oder Beruhigung eines Konflikts hat zum Ziel, die Gesprächsbereitschaft der Konfliktpartner wieder herzustellen. Im Anschluss daran sollen mögliche Konfliktlösungen entwickelt werden.

www.friedenspaedagogik.de

Die Konfliktlösung beschreibt die Erarbeitung von Zielen und Ergebnissen, die dazu dienen können, ein tragfähiges und friedliches Klima herzustellen. Die Sozialarbeiter/innen der D-B-S verstehen den Konflikt als Chance Einfluss auf das Verhalten anderer zu nehmen und weniger als Problem. Soziale Konflikte bieten die Chance, Verhaltens- und Rollenmuster aufzuzeigen und umzuformen.

www.bildungsserver.de

Berufsorientierung

Berufsorientierung, bzw. die Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt und der späteren Berufswahl nimmt einen immer wichtigeren Anteil am Schulgeschehen ein. Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Immenhausen stellt hier keine Ausnahme dar.

In den letzten Jahren wurde ein umfangreiches Berufsorientierungsangebot geschaffen, welches stetig weiter entwickelt wird. Diese Arbeit hat zur OloV- Gütesiegelverleihung geführt (OloV= Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit im Übergang Schule Beruf) und stellt somit eine besondere Auszeichnung unserer Berufsorientierung dar.

Kulturpaedagogische Projektarbeit

In Zusammenarbeit mit den Lehrern der Schule gestalten und führen die Sozialpädagogen der DBS kulturpädagogische und handwerkliche Projekte durch. Angeboten wird zum Beispiel das Erstellen von Hörspielen oder Musikstücken, der Bau von Solar-Booten und die Teilnahme am Solar-Cup in Kassel, sowie die Teilnahme an Rollenspielen.

Marburger Konzentrationstraining

Um die Entwicklung der Aufmerksamkeit, der Merkfähigkeit und der Konzentration zu schulen, wird zusätzlich eine auf die Schule abgestimmte Version des Marburger Konzentrationstraining angeboten. Dieses wird in Kleingruppen mit ausgesuchten Schülern von Sozialpädagogen durchgeführt.

Buddy-Projekt

Seit dem Jahr 2007 nehmen wir ausbildungsbegleitend an dem landesweiten Programm zur Steigerung der sozialen Handlungskompetenz bei unseren Schülern teil. Unsere Methoden und Projekte sind durch das renommierte Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt evaluiert worden. Im Jahr 2008 erhielten wir durch die Kultusministerin die Urkunde zur offiziellen Buddy-Schule.

Begleitet werden die Schülerprojekte durch unsere Sozialpädagogen, die den Schülern zur Seite stehen, wenn es um die Umsetzung von neuen Projekten geht. So organisieren die Schüler diverse Patenschaften, Hilfsdienste und betreiben die Spielausleihe. Diese Projekte sind zum einen wichtiger Bestandteil des Förderschwerpunkts Soziale und Emotionale Entwicklung der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und garantiert darüberhinaus unseren Schülern die aktive Gestaltung unserer Schulkultur.

www.buddy-ev.de

Coolness-Training

Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule widmet sich Kindern und Jugendlichen, die uns mit ihrem Verhalten herausfordern. Kinder und Jugendliche erwarten von uns Erwachsenen Sicherheit und klare Haltungen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden brauchen sie Halt, Anerkennung und Orientierung. Wir versuchen diesen Weg zu begleiten, indem wir ihnen entwicklungsgerechte Aufgaben stellen, ein Erziehungsmodell anbieten, das von einem konfrontativen Ansatz ausgeht. Der autoritative Erziehungsstil beinhaltet eine verstehende Sichtweise von Verhaltensauffälligkeiten und das Annehmen der Persönlichkeit unserer Schüler, als auch eine klare Grenzziehung und Haltung gegenüber grenzverletzendem Verhalten. Die Erziehung zum eigenverantwortlichem Handeln steht im Vordergrund und versucht gewaltaffine Verhaltensweisen einzudämmen. Aus dem Coolnesstraining wurden zahlreiche Methoden herausgelöst und kommen im Schulalltag zur Anwendung. Wir bieten aber auch gesamte Trainingseinheiten für unsere Schulklassen an.

www.konfrontative-pädagogik.de

Musikangebote

In der sozialpädagogischen Arbeit stellt sich Musik als ein Medium dar, über das man Kinder und Jugendliche, egal welchen Alters und Entwicklungsstandes oder welcher sozialen Schichtzugehörigkeit, gut erreichen kann. Durch die musikalischen Angebote können Schlüsselqualifikationen wie Aufbau und Stärkung des Selbstwertgefühls, sowie Selbstvertrauen durch Erfolgserlebnisse erworben werden. Auf Grund der positiven Erfahrungen innerhalb der musikalischen Projekte, kann eine Motivation für die klassischen Schulfächer erzielt werden.