Justin zählt zu den Kindern, die im staatlichen Schulsystem aus dem Raster fallen. Durch seine Lernentwicklungsverzögerung kommt er dort oft nicht mit und fällt hinten runter. Der Junge ist frustriert und verliert die Lust am Lernen. Seit er die Hermann-Schuchard-Schule, eine der Hephata-Förderschulen, besucht, hat sich für ihn viel verändert. In den inklusiven Klassen entwickeln erfahrene Lehrkräfte für jeden Lernenden je nach Alter und psychosozialem Entwicklungsstand ein persönliches Lernkonzept. Dadurch entsteht in den Klassen ein soziales Miteinander und die Rücksichtnahme auf kognitiv schwächere Mitschüler*innen. Die Kinder und Jugendlichen erhalten ein gesteigertes Selbstwertgefühl und neue Motivation für ihre schulische Laufbahn.

„Die Lehrer hier sind einfach nett und kümmern sich um einen! “

Justin, Schüler der Hermann-Schuchard Schule

„Die Lehrer machen den Unterschied!“, sagt auch Arthur (14) als er mit Justin im Kunstraum an einem Tisch sitzt und bastelt. Arthur ist bereits seit der dritten Klasse auf der Hermann-Schuchard-Schule und hat eine ähnliche Entwicklung wie Justin genommen. „Am Beispiel der beiden Jungs zeigt sich, wie unser Konzept aufgeht und die individuelle Förderung wirkt. Arthur und Justin gehen nun gerne in die Schule – das war vorher ganz anders!“, freut sich Salina Friedrich, Förderschullehrerin. Jedes Kind soll sich körperlich, geistig und psychosozial bestmöglich entwickeln. So schaffen es auch die Schüler*innen, die vormals keine Chance hatten, mitzukommen, aufzuholen und wie im Fall von Justin bald eine Ausbildung zu absolvieren.

Das Spendenprojekt

Wir wollen, dass die Kinder mit Behinderungen in unserer Förderschule die bestmögliche Förderung erhalten. Leider haben wir ein riesiges Problem: Das Flachdach des Schulgebäudes ist in die Jahre gekommen und mittlerweile undicht. Die anstehende Investition von 750.000 Euro für ein neues Dach übersteigt unsere ersten Schätzungen um ein Vielfaches. Daher bitten wir dringend um Ihre Hilfe: Jede Spende zählt!