Hephata - Wir über uns
 
 
 
 
 
 
 
 

Jubeln auf und nach dem Hephata-Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt 2016 Losziehung

Mehrere tausend Besucher kamen zum Hephata-Weihnachtsmarkt am zweiten Advent 2016. Autogewinner kommt aus Schwalmstadt.

Sonntagabend, kurz nach 18 Uhr, bei Familie Schmerer in Schwalmstadt klingelt das Telefon. Andreas Schmerer geht dran. „Sie haben den Renault Twingo gewonnen.“ Kurzes Schweigen, dann: „Jaaa, das ist ja geil!“ Doch nicht nur der Hauptgewinner der Auto-Verlosung wird den Hephata-Weihnachtsmarkt am zweiten Advent in guter Erinnerung behalten. Mehrere tausend Menschen fanden den Weg auf das Stammgelände der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa.

Die ersten Jubelrufe schallten am Mittag über den Lindenplatz. Mit Bollerwagen und in roter Montur verteilte der Nikolaus 200 Schokoladen-Päckchen an die kleinen Besucher. Gedichte aufsagen musste nicht sein, konnte aber. Ein Junge hatte sich gut vorbereitet und punktete mit: „Denkt Euch, ich habe das Christkind geseh‘n…“ Im Anschluss spielte das Musiktheater Lupe zum zweiten Mal während des Weihnachtsmarktes sein Stück „Einmal Sansibar und zurück“. Die gestellten Stühle reichten nicht aus, mehr als 150 Kinder und Erwachsene drängten sich in der Kantine am Lindenplatz, um das Musiktheater aus Osnabrück zu sehen und mit den beiden Akteurinnen auf große Heißluftballon-Weltreise zu gehen. Auch hier durften die Freudenrufe natürlich nicht fehlen: „Oah, ich will auch mitfliegen!“

Socken gegen die Kälte

Davor und danach konnte dem Hephata-Posaunenchor und dem Fritzlarer Musiker Christian Durstewitz gelauscht werden oder eben ein Rundgang durch das Erdgeschoss der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen am Lindenplatz unternommen werden: Hier warteten 70 Markleute mit Kreativem und Handgemachtem aus der Region - darunter auch 27 Stände von Hephata-Einrichtungen und Betrieben. So manch einer fand handgestrickte Socken gegen die Kälte, oder, noch besser, gleich einen handgebauten Fass-Ofen für das Feiern im Winter. Für die adventliche Dekoration gab es Schneemänner aus Holz und Stahl, bestickte und gehäkelte Tischdecken sowie warm leuchtende Servietten-Technik-Lampen. Für den Gabentisch eigneten sich auch die selbstgenähte Kinderkleidung, gefilzte Wichtel, Besen und Körbe, Keramik und Schmuck - die meisten Besucher trugen mindestens eine Einkaufstüte nach Hause. Gegen Hunger und Durst halfen unter anderem Suppe, Spießbraten, Curry- und Bratwürste, Kartoffelpuffer und Zwiebelkuchen. Verschiedene Teesorten, Punsch und warme Säfte rundeten das Angebot ab.

Knapp 200 Besucher verfolgten mit Spannung die Verlosung ab 17.30 Uhr. Zu gewinnen gab es neben dem Renault Twingo im Wert von mehr als 11000 Euro auch eine massive Holz-Gartenmöbel-Garnitur der Hephata-Schreinerei am Herzberg, bestehend aus einem Tisch, einer Bank und zwei Stühlen, drei Gutscheine der Hephata-Gärtnerei über jeweils 100, 50 und 30 Euro sowie fünf Frühstückssets, bestehend aus jeweils zwei Holzbrettern der Schreinerei am Herzberg und einer Roten Wurst von Alsfelder Biofleisch. Schwalmstadts neu vereidigter Bürgermeister Stefan Pinhard spielte dabei die „Glücksfee“. Und im Anschluss den Märchenleser, als er im Wechsel mit der Bluesmusik von Maik Garthe eine Adventsgeschichte zum Besten gab.

Der letzte Jubelruf, der gestern öffentlich zum Weihnachtsmarkt erschallte, war digital: Die Gewinnerin eines Frühstückssets kommentierte ihren Gewinn in einem sozialen Netzwerk mit vier Kleeblättern und einem Smiley.

Eindrücke vom Hephata Weihnachtsmarkt 2016