Gratulation zum Hauptgewinn der Hephata Weihnachtsmarkt-Verlosung (von links): Die Hephata-Vorstände Peter Göbel-Braun und Maik Dietrich-Gibhardt, Autohaus-Chef Reinhard Ostmann, Gewinner Fabian Bischoff und Großkundenberater Wilfried Holzapfel.

Hephata - Pressemitteilung

Auto-Gewinner kann es zuerst gar nicht glauben

Fabian Bischoff hat bei Hephata Weihnachtsmarkt-Verlosung einen neuen VW Polo gewonnen

Als am Abend des zweiten Advents sein Handy klingelt und der Anrufer ihm berichtet, dass er soeben ein Auto gewonnen hat, kann Fabian Bischoff es zunächst gar nicht glauben. „Ich dachte, ich werde veräppelt“, berichtet der 23-Jährige. Knapp zwei Wochen später hält der Gewinner der Hephata Weihnachtsmarkt-Verlosung den Schlüssel für einen neuen VW Polo in den Händen – und der junge Vater erhält sogar das Angebot, sich stattdessen für einen gebrauchten Familienwagen zu entscheiden …


„Die Überraschung war natürlich riesig“, sagt Fabian Bischoff – und die Freude über den Hauptgewinn steht ihm dabei noch immer ins Gesicht geschrieben. In der Familie und im Freundeskreis hat die Nachricht von seinem Hauptgewinn schnell die Runde gemacht. Und als der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik am Montag nach dem Hephata Weihnachtsmarkt zur Frühsicht gekommen ist, wissen viele Kollegen bei der Firma Freudenberg in Schwalmstadt schon Bescheid und freuen sich riesig mit dem jungen Familienvater.

Herzliche Glückwünsche zu dem Gewinn gab es natürlich auch vom Hephata-Vorstand und vom Autohaus Ostmann. Mit Firmenchef Reinhard Ostmann und dem Großkundenberater Wilfried Holzapfel war der Kontakt nach der Ziehung des Hauptgewinners schnell hergestellt – und bis zur geplanten Übergabe des Autos an diesem Freitag haben sich der ausliefernde Händler und der Gewinner bereits auf eine sehr familienfreundliche Option verständigt: „Herr Bischoff hätte gerne ein etwas größeres Auto, seine Freundin hat vor fünf Monaten ein Baby bekommen“, berichtet Holzapfel. Deshalb würde das Autohaus den dreitürigen VW Golf des Familienvaters in Zahlung nehmen, den Wert des Polos aus der Verlosung aufaddieren und der Familie dafür einen gebrauchten Kombi anbieten. „Wahrscheinlich wird es ein Passat oder ein Skoda Octavia“, freut sich der Hauptgewinner. „Das ist klingt doch nach einem super Arrangement“, kommentiert Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt und bedankt sich gleichzeitig für die großzügige Unterstützung der Verlosungsaktion durch das Autohaus.

Aus Sicht der Hephata Diakonie zieht Dietrich-Gibhardt ein positives Fazit zu der Verlosungs-Aktion beim Weihnachtsmarkt. „Wir konnten ausreichend Lose verkaufen, um die Hauptpreise damit zu finanzieren“, berichtet er. Den erhofften Überschuss, der in ein Spendenprojekt hätte fließen sollen, habe die Aktion zwar nicht gebracht. „Trotzdem sind wir zufrieden. Denn durch die Auto-Verlosung haben wir beim Hephata Weihnachtsmarkt einen weiteren Höhepunkt im Programm gehabt“, so Dietrich-Gibhardt. Sein Vorstandskollege Peter Göbel-Braun ergänzt: „Und die mit der Verlosung eher unterschwellig kommunizierten Botschaften sind auch bei vielen Teilnehmern der Verlosung angekommen.“ Dabei sei es darum gegangen, auf die hohe Wertigkeit der Arbeit von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. „Denn bis auf das Auto sind alle Preise von den Weihnachtssternen über die Kunstkalender bis zu einer Gartenmöbelgarnitur und einem Pkw-Anhänger von Menschen mit Behinderung gefertigt worden“, so Göbel-Braun. Und selbst mit der Produktion von Autos haben Beschäftigte der Hephata-Werkstätten zu tun: Im Auftrag von Automobilzulieferern werden nämlich in der modernen Metallwerkstatt Hephatas in Ziegenhain wichtige Teile weiterverarbeitet und veredelt, die von dort direkt an die Automobilfabriken verschiedener großer Hersteller geliefert werden.

22.12.2014 / Johannes Fuhr