Ihre Spende schenkt Lebensqualität

Neubau für Epilepsie-Patienten

Epilepsie ist eine unglaublich schwere Diagnose. Für Betroffene wie auch für die Angehörigen. Besonders bei Menschen mit Behinderung. Wie die neue Epilepsie-Station der Hephata-Klinik Oliver Koch und seiner Mutter das Leben erleichtert, lesen Sie hier.

Ihre Spende hilft: Schenken Sie Menschen mit Behinderung und Epilepsie einen Ort, an dem sie medizinisch und menschlich die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. So verhelfen Sie ihnen und den Angehörigen zu mehr Lebensqualität.

Jetzt helfen und spenden!

Oliver Koch (45) macht im Alter von neun Jahren eine Virusinfektion durch, die eine Meningitis und Enzephalitis auslöst. Innerhalb von 24 Stunden wird aus dem quicklebendigen Jungen ein schwerer Pflegefall. Viereinhalb Monate liegt er im Krankenhaus im Koma. Seine Mutter Ingrid erinnert sich: „Ich habe die ersten Tage dort nur gesessen und geheult.“  An ein Leben wie zuvor ist nicht mehr zu denken.

Ingrid Koch verschreibt sich der Betreuung und Pflege ihres Sohnes. „Wir waren bei vielen Ärzten, in Unikliniken und Zentren. Es war nirgends so gut wie in der Hephata-Klinik.“ Seit 25 Jahren fahren sie alle drei Monate von Limburg, wo sie wohnen, die rund anderthalb Stunden nach Treysa. „Wir kommen gerne in die Hephata-Klinik, weil die Patienten hier nicht einfach geparkt, sondern von Fachleuten sehr gut behandelt und gefördert werden“, sagt die 67-Jährige.

Ansonsten bedeuteten Krankenhausaufenthalte für Patienten mit Behinderungen und deren Angehörige häufig eine Katastrophe. Es fehlt oft an Zeit und Wissen, manchmal kommt auch Angst dazu. Patienten wie Oliver kann man nicht einfach in ein Zimmer legen und alleine lassen. Sie brauchen eine besondere Zuwendung und Beschäftigung.

„Für mich ist es eine unbeschreibliche Beruhigung, dass es an der Hephata-Klinik bald eine Epilepsiestation speziell für Menschen mit Behinderungen gibt“, sagt Ingrid Koch.  "Der Anbau bedeutet für Menschen wie uns ein deutliches Plus an Lebensqualität.“

.

Menschen mit Epilepsie und Behinderungen werden in der Hephata-Klinik seit jeher behandelt, jedoch nur in geringer Anzahl und das auch nicht in barrierefreien Patientenzimmern. „Wir haben Wartelisten und Patienten müssen bundesweit nach anderen Einrichtungen suchen. Wir schließen mit der neuen Epilepsiestation eine Behandlungslücke“, sagt Neurologe Dr. Bernd Schade, Chefarzt der Hephata-Klinik.

Die Epilepsiestation liegt in einem separaten Anbau an die Klinik. 16 Patientinnen und Patienten können hier zukünftig behandelt werden, von speziell geschulten Fachärzten und Fachärztinnen, Therapeuten und Therapeutinnen sowie Pflegenden.

Alle Zimmer sind mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, beispielsweise Steckdosenabdeckungen und zugriffssicheren Elektrogeräten. Hinzu kommen barrierefreie Sanitäranlagen in jedem Patientenzimmer, unter anderem mit höhenverstellbaren Toiletten. In der Therapieküche können die Patientinnen und Patienten unter Anleitung selbst kochen. Für das Pflegebad der Station ist eine Therapie-Badewanne mit Licht- und Musikeffekten zum Entspannen geplant.

Entspannung bringen auch ein so genannter Snoezelraum, mit Licht- und Musikeffekten sowie spezielle Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Wenn es nötig ist, können auch Betreuer und Angehörige in der Klinik mit übernachten.

In diesem Sommer wird die neue Station bezugsfertig. Besonders die dringend notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und speziellen Innenbauten werden allerdings leider deutlich kostenintensiver als zunächst geplant.

Darum bitte wir Sie heute ganz herzlich um Ihre Hilfe: Schenken Sie Menschen mit Behinderung und Epilepsie einen Ort, an dem sie medizinisch und menschlich die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. So verhelfen Sie ihnen und den Angehörigen zu mehr Lebensqualität.