GB Behindertenhilfe
 
 
 
 
 
 
 
 

Freudiger Empfang für Olympioniken

Judith Hoffmann (links) und Maik-Dietrich Gibhardt (Zweiter von rechts) freuten sich gemeinsam mit Anne Wippermann (hinten, Mitte) und Hans-Günther Kripko (rechts) mit dem Olympia-Team um Sportkoordinatorin Patricia Odriozola (vorn, Mitte).

Was für eine Freude: Gut gelaunt, überwältigt von unzähligen Eindrücken und mit einem Sack voller Medaillen kehrten Hephatas Teilnehmer an den Special Olympics in Kiel (14. bis 18. Mai) zurück.

Mit den acht Teilnehmern und fünf Betreuern der Hephata-Werkstätten (WfbM) um Sportkoordinatorin Patricia Odriozola freuten sich Judith Hoffmann und Maik-Dietrich Gibhardt, Vorstand der Hephata Diakonie, sowie Anne Wippermann, Geschäftsbereichsleiterin Behindertenhilfe, und Hans-Günther Kripko, Bereichsleiter WfbM.

„Sie sind zurück als Gewinner“, sagte Judith Hoffmann,  die ihre „Hochachtung vor den sportlichen Leistungen“ bezeugte. Die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Kiel waren ein sportliches Großereignis: „Sie waren nicht nur dabei, sondern haben respektable Erfolge erzielt“, ergänzte Dietrich-Gibhardt.

Dreimal Gold, einmal Silber, viermal Bronze und vier vierte Plätze errangen die Hephata-Sportler,  die in Kiel in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis an den Start gingen. „Dabei haben die Athleten nicht nur Medaillen, sondern auch viel Spaß gewonnen“, so Patricia Odriozola.  Zudem gab es für die Hephata-Sportler einen sechsten Platz im Tischtennis-Einzel. Pech hatte nur einer der Schwimmer, der sich durch einen kleinen Koordinationsfehler über 50 Meter Schmetterling disqualifizierte.  „Die Standards sind sehr hoch, der Weg zu den Nationalen Spielen war diesmal sehr schwer“, sagte Patricia Odriozola. So konnte nur knapp die Hälfe der ursprünglich vorgesehenen Sportler mit nach Kiel fahren. „Schade, dass nur die mitfahren durften, die echte Medaillenchancen hatten“, sagte Hans-Günther Kripko – „dies entspricht eigentlich nicht dem olympischen Gedanken“.  Umso glücklicher, wer dabei war – „wir waren ein super Team“, ist  Betreuer Ruben Máthé, Absolvent des Freiwilligen Sozialen Jahres bei Hephata, überzeugt.

 „Es war toll, auch so viele Sportler und Sportarten zu sehen“, sagen die Hephata-Sportler. Zu dem Kieler Rahmenprogramm gehörte eine Disco am Abend, eine gemeinsame Schifffahrt und ein Tag am Ostseestrand.  „Es war alles fantastisch“,  so das einhellige Echo der Olympioniken.

Bu: Erfolgreiche Sportler zurück: Judith Hoffmann (links) und Maik-Dietrich Gibhardt (Zweiter von rechts) freuten sich gemeinsam mit  Anne Wippermann (hinten, Mitte) und Hans-Günther Kripko (rechts) mit dem Olympia-Team um Sportkoordinatorin Patricia Odriozola (vorn, Mitte).

23.05.2018