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Testament

Testament

Was passiert mit dem Besitz und Vermögen nach dem Ende der Lebenszeit? Viele Menschen wollen nicht nur diejenigen versorgen, die ihnen nahe stehen, sondern über ihr Leben hinaus Gutes tun.

Wenn Sie darüber nachdenken, Ihr Erbe zu regeln und ein Testament aufzusetzen, ist es eine besondere Geste der Nächstenliebe auch an die Menschen zu denken, die Ihre Hilfe benötigen. Das Dokument, mit dem Sie über Ihr Vermögen bestimmen können, ist das Testament - Ihr letzter Wille.
Viele Menschen wollen nicht nur diejenigen versorgen, die ihnen nahe stehen, sondern über ihr Leben hinaus Gutes tun. Dabei ist es sicherlich ein gutes Gefühl, zu wissen, dass das, was man im eigenen Leben erreicht hat, denjenigen zugute kommt, denen man es überlassen will.

Mit einem Testament oder Vermächtnis können Sie als Erblasser auch Stiftungen oder gemeinnützige Vereine - wie die Hephata Diakonie - bedenken. Diese Zuwendungen für gemeinnützige Zwecke sind von der Erbschaftssteuer befreit.

Was viele nicht wissen: Ein rechtsgültiges Testament können Sie selbst ohne die Hilfe eines Notars errichten. Dazu muss das Testament vollständig, mit eigener Hand geschrieben und unterschrieben sein und den Ort und das Datum der Errichtung enthalten.

Wenn Sie lieber fachlichen Rat in Anspruch nehmen möchten, ziehen Sie einen Notar hinzu, der Ihnen hilft, Ihren letzten Willen rechtlich und formal verbindlich festzulegen. Für die Errichtung eines notariellen Testaments fallen Gebühren an, die sich am Wert des zu vererbenden Vermögens orientieren.

Ihr Ansprechpartner bei der Hephata Diakonie, der Ihnen gerne zu diesem Thema beratend zur Seite steht ist Sebastian Nicolai. Kontaktieren Sie uns gerne für die Vereinbarung eines persönlichen Gesprächs.

 

Zur gesetzlichen Erbfolge

Für den Fall, dass Sie keine besonderen Vorkehrungen treffen, erben zunächst die Erben erster Ordnung. Dazu gehören nur Ihre direkten Abkömmlinge, also Ihre Kinder, Enkel und Urenkel. Sind Sie verheiratet und haben Kinder, erbt der überlebende Ehepartner und Ihre Kinder je die Hälfte Ihres Nachlasses.* Enkel und Urenkel sind dann vom Erbe ausgeschlossen.

Sollte eines Ihrer Kinder bereits verstorben sein, erben stellvertretend dessen Kinder, also Ihre Enkel. Adoptivkinder und nichteheliche Kinder sind den ehelichen Kindern gleichgestellt.

Haben Sie keine Kinder, stehen dem Ehegatten drei Viertel des Vermögens zu. Das restliche Viertel geht an die Verwandten zweiter Ordnung. Das sind zunächst Ihre Eltern, in der weiteren Erbfolge Ihre Geschwister, Nichten, Neffen, Großnichten, Großneffen. Diese Regelungen treffen ebenfalls nur zu, wenn Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben.

*Der Ehegatte erhält die Hälfte des Erbes, wenn Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Diese liegt immer vor, wenn die Eheleute keinen anderen Güterstand (Beispiel: Gütertrennung) in einem Ehevertrag vereinbart haben. Wenn Sie Gütertrennung vereinbart haben, erben der Ehegatte und die Kinder zu gleichen Teilen. Das bedeutet bei Eltern und zwei Kindern, dass der überlebende Ehegatte und die beiden Kinder je ein Drittel erben, bei drei Kindern jeder ein Viertel usw.
Quelle: BGB §§ 1922- 2385

Schenkung

Bei einer Schenkung gibt es mehrere Varianten: Sie können jederzeit mit sofortiger Wirkung schenken.

Es gibt aber auch die sogenannte Schenkung unter Lebenden auf den Todesfall, die sich vor allem auf Guthaben bei Geldinstituten bezieht.

Im Todesfall wird dabei ein vertraglich festgelegtes Guthaben einer Person oder einer gemeinnützigen Organisation übertragen. Entsprechende Formulare hierzu erhalten Sie bei Ihrer Bank.

Vermächtnis

Wenn Sie einer bestimmten Person oder einer Orgnisation wie der Hephata Diakonie bestimmte Gegenstände oder Vermögensteile vererben möchten und nicht den gesamten Nachlass, erstellen Sie ein Vermächtnis. Darin legen Sie klar fest, welcher Begünstigte was oder welchen Betrag erhalten soll.

Für weitere Informationen