Hephata - Pressemitteilung

Pastelltöne und Glitzer

Auf Hochtouren laufen in diesen Tagen die Arbeiten in der Hephata-Gärtnerei. Während noch die letzten Gestecke für den Ewigkeitssonntag fertig werden, beginnen bereits die Vorbereitungen für die Adventsausstellung am Samstag.

„Die Zeit von Anfang November bis in den Advent hinein ist immer sehr arbeitsintensiv, damit alles rechtzeitig fertig wird“, sagt Steffi Cyriax von der Hephata-Gärtnerei. Pastelltöne und viel Glitzer seien in diesem Advent der Trend, so die Arbeitsgruppenleiterin. Aber auch die klassischen Farben wie Rot, Gold, Silber und Creme. Wir haben Marlies Jäckel und Uwe Kraft beim Wickeln und Stecken der Adventskränze über die Schultern geschaut.

Die beiden sind seit 29 Jahren in der Hephata-Gärtnerei beschäftigt. „Die Frauen wickeln, und die Männer stecken“, bringt Marlies Jäckel die Arbeitsaufteilung in der Gärtnerei der Hephata Diakonie auf den Punkt. „Mit dem Stecken komme ich nicht gut zurecht, das kann Uwe besser“, so die Holzburgerin. Dabei sei das Wickeln der Kränze besonders anstrengend, da der Draht fest um die Zweige und die Strohunterlage gezogen werden müsse. „Das geht ganz schön in die Schulter“, weiß Marlies Jäckel. Mit routinierten Handgriffen schneidet sie die Zweige der Nobilis-Tanne auf knapp zehn Zentimeter Länge, bevor sie sie dicht an dicht auf die Strohunterlage legt und mit feinem Draht umwickelt. Immer fächerweise, „der Draht darf nicht zu sehen sein“. Neben ihr ist Uwe Kraft gerade dabei, mit so genannten Haften aus Metall, Zweige der Schwarzkiefer auf die riesige Strohunterlage zu heften. Ob Türkränze oder Adventskränze: Kränze von klein bis groß sind in der Hephata-Gärtnerei zu haben, von 25 Zentimeter Durchmesser bis hin zu 1,20 Meter. „Ab einer Größe von 50 Zentimetern binden wir die Kränze auf Bestellung – frisch und nach individuellem Geschmack“, sagt Steffi Cyriax.

Das Thema der Adventsausstellung lautet Wald. „Wir sind nun mal Gärtner und naturverbunden“, sagt Sabine Simshäuser, während sie gemeinsam mit Steffi Cyriax die bereits fertigen Adventskränze und Gestecke in die Waldlandschaft drapiert. Bis Samstag muss alles fertig sein. Dann können Besucher auf rustikalen Holzbänken Platz nehmen und die adventlichen Dekorationsideen inmitten von Tannenbäumen, Laub  und Baumstümpfen bewundern.

 

21.11.2018 / red