Hephata - Organisation
 
 
 
 
 
 
 
 

Heilerziehungspfleger/in

 

Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger (kurz: HEPs) sind Allroundkräfte. Sie unterstützen Menschen mit körperlichen, psychischen oder geistigen Behinderungen bei alltäglichen Dingen. 

Sie unterstützen beim Einkaufen, Wäsche waschen und der Körperhygiene. Zusätzlich organisieren sie Freizeitaktivitäten und fördern soziale Kontakte und ermöglichen den Menschen somit ein selbstbestimmtes Leben für die Arbeitsfelder

  • Wohn- und Wohnpflegeheime für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen
  • Betreutes Wohnen
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Familienentlastender Dienst und andere ambulante Dienste für die Familie
  • Kinderkrankenhäuser und heilpädagogische Einrichtungen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Kindertagesstätten mit Integrationsgruppen
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Kinderhospize
  • Gerontopsychiatrische Einrichtungen
  • Persönliche Assistenz

Die Ausbildung kann in Vollzeit oder ab dem Schuljahr 2018/2019 berufsbegleitend absolviert werden.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

  • das vollendete 18. Lebensjahr
  • die gesundheitliche Eignung, polizeiliches Führungszeugnis
  • Abschluss der Realschule oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss
  • Eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistentin/ Sozialassistent oder eine andere einschlägige anerkannte hauswirtschaftliche, pflegerische, sozialpädagogische und pädagogische oder rehabilitative Berufsausbildung und die erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung zum Nachweis einer gleichwertigen beruflichen Vorbildung

Als gleichwertige berufliche Vorbildung gilt eine dreijährige berufliche Tätigkeit und sozialpädagogische Erfahrungen. Dabei kann angerechnet werden:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Grundwehrdienst bzw. Ersatzdienst
  • Eine einschlägige, abgeschlossene Helferausbildung
  • Die Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind oder einer pflegebedürftigen oder behinderten Person
  • Abschluss der Sekundarstufe II (bis zu 2 Jahren)
  • Studienleistungen an einer Fachhochschule oder Hochschule
  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Auslandsaufenthalt bis zu 1 Jahr

Für die Berufsbegleitende/Teilzeitausbildung gilt zusätzlich:

  • Nachweis eines Beschäftigungsverhältnisses mit 14 bis 19 Wochenstunden in einer Einrichtung der Behindertenhilfe während der gesamten Ausbildungzeit (auch ehrenamtlich)
  • Schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Freistellung an den Ausbildungstagen
  • schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Praxisanleitung in der Einrichtung
  • Bereitschaft der Einrichtung zur aktiven Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten

 

 

Beginn und Dauer

Vollzeitausbildung

Beginn: jedes Jahr zum Beginn des hessischen Schuljahrs

Dauer:

  • 2 Jahre schulische Ausbildung
  • 1 Jahr Berufspraktikum

 

Berufsbegleitende Ausbildung

Beginn: Ab dem Schuljahr 2018/2019 startet die Ausbildung im August 2018.

Dauer:

  • 3 Jahre schulische Ausbildung, zwei Tage Unterricht pro Woche, ein Blocktag (Samstag) pro Halbjahr, eine Blockwoche pro Halbjahr
  • 6 Monate Berufspraktikum

 

Bewerbung

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Der nächste Kurs beginnt im September 2015. Ab dem Schuljahr 2016/2017 ist eine berufsbegleitende Ausbildung geplant.

Bewerbungsunterlagen

  • formloses Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf in tabellarischer Form
  • Lichtbild neuesten Datums
  • beglaubigte Kopien der Zeugnisse von Schul- und Ausbildungsabschlüssen
  • Praktikumsbescheinigungen
  • Bescheinigung über ein FSJ oder Bundesfreiwilligendienst
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • ärztliche Bescheinigung über die Eignung für den Beruf

Senden an

Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.
Akademie für soziale Berufe
Elisabeth-Seitz-Straße 12
34613 Schwalmstadt

Hinweis

Wenn Sie möchten, können Sie gerne zur Probe an unserem Unterricht teilnehmen. Sprechen Sie Herrn Stein an (Kontaktdaten siehe unten).

Kosten und Finanzierung

1. Vollzeitausbildung

Während des schulischen Teils der Ausbildung wird Schulgeld in Höhe von 70 Euro pro Monat und einmalig 150 Euro während des Berufspraktikums erhoben.

BAFöG kann beantragt werden.

2. Berufbegleitend/Teilzeitausbildung

Es werden 50 Euro Schulgeld pro Monat erhoben, einmalig 75 Euro während des Berufspraktikums.

Für beide Ausbildungsformen gilt:

Bei Anspruchsberechtigten ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit (Bildungsgutschein) möglich. Die Akademie ist nach AZAV zertifiziert und erfüllt die Voraussetzungen, dass Bildungsgutscheine eingelöst werden können.