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Hephata - Wir über uns

Erzieher

Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester, Vorbild, Taxifahrer, Modeberater und Sportpartner – all das gehört zum Berufsbild eines Erziehers oder einer Erzieherin dazu.

Es sind die Vielseitigkeit und das familiäre Miteinander in der Gruppe, die die Alltagsaufgaben interessant und abwechslungsreich machen. Genau das mochte Holger Koller an seiner Arbeit in der Wohngruppe der Hephata-Jugendhilfe in Schwalmstadt - inzwischen hat er den Bereich gewechselt und arbeitet in der Sozialen Rehabilitation mit suchtkranken Erwachsenen. Die Jugendlichen in der Wohngruppe sind zwischen 16 und 21 Jahren alt. Einige von ihnen sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - kurz UMF. UMFs sind junge Menschen, die ohne Eltern oder andere erwachsene Familienangehörige nach Deutschland gekommen sind. Meist sind sie vor Krieg, Folter, Gewalt und Armut in ihrer Heimat geflohen. „Sie sind dankbar für alles, was ihnen hier geboten wird. Das gibt meiner Arbeit als Erzieher im Vergleich zur klassischen Jugendarbeit für mich noch mal einen anderen Stellenwert“.

Neben der Unterstützung im Alltag, planen die Erzieher mit den Jugendlichen gemeinsame Freizeitaktivitäten an Wochenenden und in den Ferien. Sie gehen beispielsweise gemeinsam ins Kino oder bowlen und im Winter machen sie einen Skiurlaub, der für alle ein Highlight ist.

Holger Koller war vor der Jugendhilfe und der Sozialen Rehabilitation schon als Erzieher in der Behindertenhilfe tätig. „Das gefällt mir sehr gut bei Hephata, dass man die Möglichkeit hat, verschiedene Bereiche kennen zu lernen und sich so beruflich weiterzuentwickeln.“

09.09.2020