Hephata - Organisation
 
 
 
 
 
 
 
 

Erzieher/in

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Dein Beitrag ist gefragt ... es gibt Menschen, die brauchen Dich.

Die Ausbildung ist für Menschen mit Mitgefühl und mit "sozialer Ader". Der Beruf ist ein pädagogischer Beruf und stellt die hilfreiche Beziehung von Mensch zu Mensch in den Vordergrund..
Erzieherinnen und Erzieher sind vielseitig tätig:

  • Sie erforschen die Natur mit Vorschulkindern.
  • Sie ermuntern Menschen selbstbewusst aufzutreten.
  • Sie sprechen in der Wohngruppe mit Mädchen und Jungen über ihre Lebensgeschichten.
  • Sie gestalten Lebensräume im Betreuten Wohnen.
  • Sie unterstützen bewegungseingeschränkte Kinder beim Trampolinspringen.
  • Sie planen spannende Ferien für Kinder und Jugendliche.
  • Sie beraten Eltern in Erziehungsfragen.
  • Und noch vieles mehr ...

Die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Hephata ist vielfältig. Unsere Studierenden lernen, was Erzieherinnen und Erzieher heute in ihrem Beruf brauchen. Sie ...

  • lernen aktuelles sozialpädagogisches Fachwissen kennen und anwenden
  • werden von Anfang an individuell von Mentor/innen begleitet und erproben sich in praktischen Projekten
  • experimentieren und drücken sich aus mit Musik, Bewegung, Kunst, Spiel, Theater und anderen kreativen Methoden
  • gestalten ihren eigenen Bildungsprozess im Team und können sich in ein Arbeitsteam einbringen
  • gehen mit Konflikten konstruktiv und lösungsorientiert um, lernen gewaltfrei zu kommunizieren

Die Ausbildung kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Für die Ausbildung gelten folgende (allgemein gesetzliche) Voraussetzungen:

  • das vollendete 18. Lebensjahr
  • die gesundheitliche Eignung
  • Abschluss der Realschule oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss

Eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistentin/Sozialassistent oder eine andere einschlägige anerkannte Berufsausbildung und die erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung zum Nachweis einer gleichwertigen beruflichen Vorbildung.

Als gleichwertige berufliche Vorbildung gilt eine dreijährige berufliche Tätigkeit und sozialpädagogische Erfahrungen. Dabei kann angerechnet werden:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • erzieherische und pflegerische Tätigkeit in der Familie bis zu 2 Jahren
  • Abschluss der Sekundarstufe II (bis zu 2 Jahren)
  • Studienleistungen an einer Fachhochschule oder Hochschule
  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Bundesfreiwilligendienst
  • Auslandsaufenthalt bis zu 1 Jahr

Für die Berufsbegleitende/Teilzeitausbildung gilt zusätzlich:

  • Nachweis eines Beschäftigungsverhältnisses oder einer ehrenamtlichen Tätigkeit von 14 bis 19 Wochenstunden in einer Kindertageseinrichtung oder einer anderen Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe während der gesamten Ausbildungzeit
  • Schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Freistellung an den Ausbildungstagen und schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Praxisanleitung in der Einrichtung
  • Bereitschaft der Einrichtung zur aktiven Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten
  • Verpflichtende Teilnahme an einem Aufnahmegespräch an der Ausbildungsstätte

Beginn und Dauer

Vollzeitausbildung

Dauer: 3 Jahre 

  • 2 Jahre schulische Ausbildung
  • 1 Jahr Berufspraktikum

Beginn: im neuen Schuljahr

 

Berufsbegleitende Ausbildung

Dauer: 3,5 Jahre

  • 3 Jahre berufsbegleitende schulische Ausbildung: 2 Tage Unterricht pro Woche, ein Blocktag (Samstag) pro Halbjahr
  • 6 Monate Berufspraktikum

Beginn: im neuen Schuljahr

Bewerbung

  • formloses Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf in tabellarischer Form
  • Lichtbild neuesten Datums
  • beglaubigte Kopien der Zeugnisse von Schul- und Ausbildungsabschlüssen
  • Praktikumsbescheinigungen
  • Bescheinigung über ein FSJ oder Grundwehrdienst bzw. Zivildienst
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate bei Ausbildungsbeginn)
  • ärztliche Bescheinigung über die Eignung für den Beruf

Kosten und Finanzierung

1. Vollzeitausbildung

Während des schulischen Teils der Ausbildung wird Schulgeld in Höhe von 70 Euro pro Monat und einmalig 150 Euro während des Berufspraktikums erhoben.

BAFöG kann beantragt werden.

2. Berufbegleitend/Teilzeitausbildung

Es werden 50 Euro Schulgeld pro Monat erhoben, einmalig 75 Euro während des Berufspraktikums.

Für beide Ausbildungsformen gilt:

Bei Anspruchsberechtigten ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit (Bildungsgutschein) möglich. Die Akademie ist nach AZAV zertifiziert und erfüllt die Voraussetzungen, dass Bildungsgutscheine eingelöst werden können.