Hephata - Pressemitteilung

Fachtag gegen Gewalt

„Lassen Sie uns über Gewalt reden!“ Darüber, wie man ihr vorbeugen kann und begegnen muss. Darum geht es beim „Fachtag zur Prävention von und zum Umgang mit Gewalt“ am Mittwoch, 3. April, von 9 bis 16 Uhr in der Hephata-Kirche in Schwalmstadt-Treysa.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten spannende Praxisbeispiele, fachlichen Austausch und Diskurs sowie konkrete Impulse für die Arbeit. Den Fachtag gestalten und moderieren Fachleute Hephatas, der Pflege- und Betreuungsaufsicht sowie Experten aus Wissenschaft und Praxis. Ein Schwerpunkt wird die neue Rahmenrichtlinie der Hephata Diakonie zur Prävention von und zum Umgang mit Gewalt sein. Die Teilnahme ist für Mitarbeitende, Studierende und Auszubildende sowie die Mitglieder der Selbstbestimmungsgremien der Hephata Diakonie kostenlos. Für externe Interessierte beträgt der Teilnahmebeitrag 50 Euro.

Hephata-Direktorin Judith Hoffmann eröffnet den Fachtag um 9.30 Uhr. Der erste von zwei Fachvorträgen beginnt um 10.15 Uhr: Diplom-Psychologe Dr. Michael Wunder, Leiter des Beratungszentrums Evangelische Stiftung Alsterdorf, spricht zu „Gewalt und Aggression in der Pflege und Pädagogik – diskutieren statt tabuisieren“. Im Anschluss referiert Bachelor of Science in Nursing, Gesundheits- und Krankenpflegerin Regine Krampen, Fachbereichsleiterin Obere Betreuungs- und Pflegeaufsicht Hessen, unter dem Titel „Zwischen wohltätigem Zweck und Gewalt – ethische Dilemmata professionell Sorgender“. Die Mittagspause dauert von 12.30 Uhr bis 13.15 Uhr, dann gibt Judith Hoffmann eine Einführung in die Workshops, in die sich die Teilnehmenden bereits bei der Anmeldung einwählen. Zur Auswahl stehen sechs Arbeitsgruppen mit folgenden Themen:

  • Bausteine der Krisenintervention.
  • Gewaltprävention in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen.
  • Entwicklung und Implementierung eines Konzeptes zum Schutz vor sexueller Gewalt.
  • Gewalt in der Arbeit mit hochgespannten Klienten: Folgen und Möglichkeiten der Prävention.
  • Und wenn es doch passiert? Nachsorge für Opfer, Täter und Umfeld.
  • Sexuelle Rechte leben und achten – das Spanungsfeld zwischen sexueller Selbstbestimmung und Prävention.

18.02.2019