Beteiligten bei Gesprächen

Margot von Schutzbar-Stift: Bei einem Treffen in gemütlicher Atmosphäre konnten Gastfamilien ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen. (Foto: red)

Hephata - Pressemitteilung

Untermieter mit Familienanschluss

Zweites Treffen des Begleiteten Wohnens von Hephata in Wommen

Zum zweiten Mal fand im Margot von Schutzbar-Stift ein Treffen der Gastfamilien statt. Die Gastfamilien haben einen beeinträchtigten Menschen im Rahmen des begleiteten Wohnens in Familien bei sich aufgenommen.

Durch das erste Treffen im Oktober 2013 waren sich die Familien nicht mehr fremd und kamen gleich ins Gespräch. Einige Familien hatten auch zwischenzeitlich Kontakt miteinander. Bei leckerem Grillgut und hausgemachten Salaten der Gastfamilien wurde dann weniger über Rahmenbedingungen und Probleme diskutiert, sondern es fand ein lockerer

Erfahrungsaustausch statt. Insgesamt wurde deutlich, das sich alle Familien gern engagieren und der Schritt, einen beeinträchtigen Menschen in die Familie aufzunehmen, für sie genau das Richtige war.

Auch dieses Treffen und der damit einhergehende Austausch haben allen Familien und den Menschen, die in den Familien leben, gut getan. Zum Ende waren sich alle einig, dass das definitiv nicht das letzte Treffen gewesen sein soll. (red)

Begleitetes Wohnen in Familien:

Begleitetes Wohnen in Familien kommt aus der psychiatrischen Familienpflege und ist eine gemeindenahe Form der ambulanten Betreuung psychisch oder geistig beeinträchtigter Menschen. Begleitetes Wohnen in Familien beinhaltet, dass eine Familie einen Menschen mit Hilfebedarf sozusagen als „Untermieter mit Familienanschluss“ bei sich aufnimmt. Dabei besteht die Aufgabe der Familie hauptsächlich darin, ein Zuhause zu bieten. Es gibt ausdrücklich keinen therapeutischen Anspruch. Die Therapie besteht in der Normalität des Familienlebens. Eine fachliche und professionelle Unterstützung erhalten Familie und der zu betreuende Mensch durch Hephata.

04.09.2014