Gedenken am Hephata-Mahnmal

Hephata - Pressemitteilung

Gedenken am Hephata-Mahnmal

Eine Gedenkveranstaltung zum Buß- und Bettag findet am Mittwoch, 20. November, ab 10.15 Uhr am Mahnmal vor der Hephata-Kirche in Schwalmstadt-Treysa statt.

Die Gedenkveranstaltung widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Veränderungen – Meine Ängste, meine Hoffnungen“. Eine Gruppe von Mitarbeitenden, Beschäftigten, Bewohnern und Auszubildenden Hephatas gestaltet die Gedenkveranstaltung mit einer Andacht und einer Lesung. Sie erinnern an die Ermordung von Bewohnerinnen und Bewohnern Hephatas im Nationalsozialismus. Zwischen Juli 1937 und Januar 1939 wurden 388 Menschen mit Behinderungen aus Hephata in andere Einrichtungen und Lager abtransportiert. 350 von ihnen wurden ermordet oder verstarben in Hadamar, Eichberg, Weilmünster, Idstein und Herborn.

Uwe Stein, Dozent an der Hephata-Akademie für soziale Berufe, übernimmt die musikalische Begleitung der Gedenkveranstaltung. Pfarrer Dr. Martin Sander-Gaiser, Leiter der Hephata-Akademie, unterstützt von Diakon Hans-Günter Kripko, Leiter der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, leitet die Andacht. Bewohnerinnen und Bewohner der Behindertenhilfe lesen Texte zur Entstehung und Bedeutung des 1990 aufgestellten Mahnmals vor.

19.11.2019