Hephata - Pressemitteilung

Kunst im Stift

Das inklusive Kunstprojekt „Offenes Ende“ auf dem Margot-von-Schutzbar-Stift sorgte für großes Interesse.

„Offenes Ende“ – so heißt ein inklusives Kunstprojekt, das das Margot-von-Schutzbar-Stift Wommen mit Unterstützung der Aktion Mensch zur 750-Jahr-Feier der Gemeinde auf die Beine stellte. Das Projekt fand vom 11. bis 15. Juni auf dem Hof des Stiftes statt und wurde von der „Aktion Mensch“ gefördert. Jeder, der Lust hatte, konnte kostenlos daran teilnehmen. Unter anderem taten dies die Schülerinnen, und Schüler der neunten und zehnten Klasse sowie Rektorin Ursula Rauschenberg von der Südringauschule.

Holzbildhauermeister Heinz Günther, dessen Tochter Katharina und der Holzbildhauer Jörg Bäßler leiteten die Projekt-Teilnehmenden an. Die drei Künstler hatten es sich zur Aufgabe gemacht, allen Interessierten eine neue künstlerische Perspektive zu ermöglichen und Informationen über das Handwerk des Holzbildhauers auszutauschen. In dem Kunstprojekt wurden vor allem drei Groß-Objekte aus Holz erstellt. Die Schülerinnen und Schüler der Südringauschule arbeiteten an den Skulpturen mit, die symbolhaft das „Sich öffnen“ und „Aufeinander zugehen“ thematisieren. Sie übernahmen am Vormittag das Schleifen der fertigen Skulpturen-Teile und probierten verschiedene Werkzeuge aus.

Außerdem schnitzten und sägten die drei Künstler Profile eines Uhus, eines Fisches und eines Apfels, die dann von den Jugendlichen ebenfalls geschliffen worden und mittlerweile ihren Platz in der Schule gefunden haben. Die drei großen Skulpturen wurden am 17. Juni während der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Wommen der Öffentlichkeit präsentiert. Eine wird in der Gemeinde aufgestellt werden. Die beiden anderen Skulpturen, eine Gartenbank für den Eingang des Torbogencafés und ein Ensemble aus zwei Bänken und einer Skulptur, bleiben auf dem Gelände des Stifts.

18.06.2018