Gisela Illert, Andrea Güthge, beide Zonta-Club Hanau, Renate Bohnert, Behindertenhilfe Hephatas, und Constanze Björnsson (Zonta-Club Hanau, von links) zeigen, über was sich Klienten und Mitarbeitende der Behindertenhilfe freuen können.

Hephata - Pressemitteilung

Wünsche werden wahr

Bunte Päckchen und eine Geldspende in Höhe von 1.000 Euro hatten die drei Vertreterinnen des Zonta-Clubs Hanau am vergangenen Donnerstag bei ihrem Besuch der Hephata-Behindertenhilfe in Schwalmstadt-Treysa im Gepäck.

Die Hanauer Zontians beschenken seit der Gründung ihres Clubs vor fast 40 Jahren Bewohner der Hephata-Behindertenhilfe, die keinen Kontakt zu ihren Familien oder gar keine Angehörigen haben, zu Weihnachten.

Constanze Björnsson, Andrea Güthge und Gisela Illert hatten gut zu tragen: Im Kofferraum ihres Autos befanden sich 38 Päckchen für Bewohner der Behindertenhilfe. Anhand einer Wunschliste der Bewohner hatten die 45 Mitgliedsfrauen des Clubs Wünsche erfüllt. Jedes Päckchen war weihnachtlich verpackt und mit einer kleinen Karte an den jeweiligen Beschenkten bestückt. In den Päckchen befanden sich im Gegenwert von jeweils mindestens 20 Euro je nach den individuellen Wünschen Duschgels, Parfüms, Handtücher, Body Lotions und Öle, Süßigkeiten, Tierkalender, Schlager-CDs, Kuscheltiere oder auch USB-Sticks. Ein Bewohner wünschte sich Trommelstöcke, ein anderer ein Fan-Kissen des Fußballclubs Eintracht Frankfurt, wieder ein anderer ein Shirt des Fußballclubs Hertha BSC.
In diesem Jahr übergaben die drei Frauen zudem eine Geldspende in Höhe von 1.000 Euro der Firma Evonik. Mit dieser Spende sollen in der Behindertenhilfe zehn Teilhabekisten angeschafft werden. Die Teilhabekisten beinhalten unter anderem ein Set aus Bildsprache-Karten, mit denen Menschen mit Behinderungen Vorstellungen, Ziele und Wünsche zu ihrer Lebens- und Zukunftsplanung ausdrücken und erarbeiten können. Diplom-Psychologin und Wohnberaterin der Behindertenhilfe, Renate Bohnert, vermittelte den drei Frauen einen Überblick über die Nutzung der Teilhabekisten und über die Behindertenhilfe Hephatas generell.

Den Kontakt zu Hephata Diakonie stellte eine der Gründungsfrauen des Zonta-Clubs Hanau her, die damals selbst gesetzliche Betreuerin von zwei Klientinnen der Behindertenhilfe war. Mittlerweile ist die weihnachtliche Spendenaktion schon eine lieb gewonnene Tradition. „Wir finden, dies ist ein gutes Projekt. Bei einem unserer Besuche haben wir einen Rundgang durch eine Wohngruppe gemacht, die Betreuung und individuelle Gestaltung der Zimmer haben uns gut gefallen. Deswegen beteiligen wir uns auch gerne an der individuellen Erfüllung von Wünschen“, erklärt Zonta-Frau Constanze Björnsson.

04.12.2014 / Melanie Schmitt