Hephata - Pressemitteilung
 
 
 
 
 
 
 
 

Rotenburg: Sanierung fast abgeschlossen

Die Sanierung des neuen Wohnprojekts nach einem Wasserschaden soll bis Jahresende fertig sein. Ein Leck in der Heizungsanlage des Neubaus ist verantwortlich dafür, dass sich der Einzugstermin verzögert hat.

„Die durch den immensen Wasserschaden notwendig gewordene Sanierung gestaltete sich deutlich aufwändiger, als es zunächst absehbar gewesen ist“, erklärt Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt. Nach Lage der Dinge sei davon auszugehen, dass die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sind. „Wir planen den Einzug der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner nun spätestens zum 1. März“, so Dietrich-Gibhardt.

Die Verzögerungen seien für alle Beteiligten sehr ärgerlich – „vor allem aber tut es uns leid für die acht Personen, die sich schon vor langer Zeit dazu entschieden haben, in dem Haus einziehen zu wollen“, betont Dietrich-Gibhardt. Bei ihnen und ihren Angehörigen könne Hephata nur weiterhin um Geduld und Verständnis bitten. 

Was war passiert? Als die Bauarbeiten an und in dem Haus schon fast abgeschlossen waren, ist bemerkt worden, dass sich im Aufzugsschacht Wasser sammelt. Bei der Suche nach der Ursache dafür stand zunächst die Annahme im Raum, dass das Wasser von außen in den Baukörper eindringe. Schließlich sei dann aber festgestellt worden, dass ein Leck in der Heizungsanlage verantwortlich für die Wasseransammlung gewesen ist. „Weil das Haus ohne Keller gebaut worden ist, befindet sich die Heizungsanlage unter dem Spitzdach“, erläutert Dietrich-Gibhardt. Von dort aus habe sich das austretende Wasser durch die Wände seinen Weg gebahnt zum tiefsten Punkt im Haus – dem Boden im Aufzugsschacht. Erst nach und nach sei dann deutlich geworden, dass die fachmännische Trocknung des Gebäudes die Herausnahme viele Fußböden inklusive etlicher Fliesen in den Bädern voraussetzt. „Das alles hat einfach sehr lange gedauert, weil es sehr aufwändig gewesen ist“, so Dietrich-Gibhardt. 

Wegen der langen Unklarheit darüber, wie lange die Sanierung dauern werde, sind die noch freien Plätze in den vergangenen Monaten nicht weiter angeboten worden. „Den Personen, die sich bereits für einen Einzug entschieden haben, haben wir verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten angeboten“, berichtet Elke Michel, zuständige Bereichsleiterin der Hephata-Behindertenhilfe. Unter anderem sei ein künftiger Bewohner des Hauses in Rotenburg zwischenzeitlich in einer anderen Einrichtung Hephatas in Neukirchen eingezogen. Auch ambulante Unterstützung an den bisherigen Wohnorten der künftigen Bewohner habe die Hephata-Behindertenhilfe angeboten.

Insgesamt können in dem neuen Haus bis zu 14 Menschen mit Behinderungen einziehen. „Weitere Interessenten können sich an die künftige Teamleiterin in dem neuen Haus wenden. Sie hat bereits vor einiger Zeit ihre Arbeit aufgenommen, um vor Ort Kontakte zu knüpfen und damit das Ankommen der neuen Bewohnerinnen und Bewohner zu erleichtern“, erklärt Elke Michel. Die Teamleiterin vor Ort ist Katharina Voit-Reitenspieß, sie ist telefonisch unter 06623/9359207 erreichbar oder per Mail an k.voit-reitenspiess@hephata.de. Für Beratungsgespräche mit Interessenten steht ein Büro in der Straße Untertor 1 in Rotenburg zur Verfügung. Mehrere Mitarbeitende für das neue Wohnprojekt sind bereits eingestellt worden, sie werden derzeit in anderen Einrichtungen der Hephata Diakonie eingearbeitet. Zwei Stellen seien indes noch unbesetzt, berichtet Michel. Interessenten mit einer pädagogischen und/oder einer pflegerischen Ausbildung können sich ebenfalls direkt bei der Teamleiterin melden.   

08.11.2018