Hephata - Pressemitteilung
 
 
 
 
 
 
 
 

Deutschkurs soll Einstieg in Pflege ermöglichen

Kenntnisse in Theorie und Praxis gehören zur Ausbildung in Krankenpflegehilfe in der Hephata-Klinik – hier die angehende Praxisanleiterin, Gesundheits- und Krankenpflegerin Angela Gumenscheimer (links), und Krankenpflegehilfe-Schülerin Anastasia Miller

Mit einem neuen Angebot will die Hephata-Klinik Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in die Pflege ermöglichen.

Für Interessenten der Krankenpflegehilfe-Ausbildung mit nur geringen Deutschkenntnissen bietet sie im Vorfeld des Ausbildungsbeginns zum 1. September einen Sprachkurs an. Voraussetzung für die einjährige, staatlich anerkannte Ausbildung im Pflegedienst sind Deutschkenntnisse (B1 oder B2) sowie ein Hauptschulabschluss. Mangelnde Sprachkenntnisse können in einem Deutschkurs nachgeholt werden, den die Klinik in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schwalm-Eder anbietet. Der Kurs umfasst 400 Stunden und findet in den Räumen der Hephata-Klinik (Schimmelpfengstraße 6) in Treysa statt.

Je nach Status der Bewerber, ob sie eine Aufenthaltsgestattung oder eine Aufenthaltserlaubnis haben, kann die berufsbezogene Deutschförderung (DeuFÖV) durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter gefördert werden, wenn die Bewerber als arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet sind. Es werden Sprachkurse B1 und B2 angeboten, je nachdem, welche Vorkenntnisse die Bewerber haben und ob sie bereits einen Integrationskurs besucht haben. 

„Die Hephata-Klinik bietet mit dem Sprachkurs  Menschen, die in Deutschland Fuß fassen wollen, die Möglichkeit, einen qualifizierten Beruf zu erlernen“, betont Pflegedienstleiterin Inge Wickert.  Neben theoretischen Kenntnissen in Krankenpflege, Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre gehören praktische Stationen in der Neurologie und Psychiatrie der Hephata-Klinik, in der ambulanten Pflege sowie in der Chirurgie eines kooperierenden Krankenhauses zur Ausbildung. Die Bewerber sollten mindestens 17 Jahre alt sein. Nach der einjährigen Einstiegsausbildung stehe den Krankenpflegehelfern die Weiterbildung zur Pflegefachkraft offen, so Wickert. „Wir hoffen, dass wir bald genügend Bewerber finden, damit der Kurs rasch starten kann.“

30.01.2019