Außerhalb der Familie

Wenn nichts mehr geht – dann geht trotzdem was!

Familien gehören zusammen!
Keinen Bock mehr auf Schule – lieber abhängen mit den Kumpels – kiffen, saufen und Spießer klarmachen – Zimmer aufräumen geht gar nicht – im Haushalt helfen auch nicht und die Alten gehen einem nur noch auf den Zeiger ...


Diese Aufzählung ließe sich auch mit sehr viel drastischeren Worten formulieren. Auch ist dies häufig nur der Einstieg in eine Laufbahn, die in eine Abwärtsspirale führt. Und wir erleben, dass das schnell gehen kann. Und wer oder was nun der Auslöser war – das lässt sich nur bei genauerem Hinsehen herausfinden.

Familien gehören zusammen!
Wenn es soweit ist, kann es zu Punkten kommen, in denen es für junge Menschen und deren Eltern wichtig und sinnvoll ist, für eine Zeitlang nicht unter einem Dach zu leben. Jeder für sich kann so in einer weniger aufgeladenen Situation den eigenen Weg wieder besser finden.
Bei aller zeitweisen Distanz aber ist es für die Entwicklung wichtig, dass die Familienmitglieder in einem möglichst engen Kontakt zueinander stehen.

Dazu gehört,
  • dass es regelmäßige Besuche der jungen Menschen zu Hause gibt;
  • dass die Eltern ihre Kinder in ihrer neuen Wohnumgebung treffen;
  • dass Eltern und ihre Kinder miteinander telefonieren;
  • dass wir auch die Eltern aktiv auf Veranstaltungen mit unseren Mitarbeitern und in den Wohngruppen persönlich einbeziehen.
Neben der „Wiedervereinigung“ der Familien ist es auch unser Ziel, den jungen Menschen den Weg in die Selbstständigkeit zu eröffnen. Das betrifft vor allem die Wohnsituation. Wir bieten sozusagen „WG-Plätze“ an, in denen die Jugendlichen selbstständig und in Gruppen miteinander leben, kochen und essen – ihre Schule, Arbeit und die Freizeit organisieren und: Ihren eigenen Weg finden!