HEP helfen bei der Haushaltsführung und der Körperhygiene. Außerdem organisieren sie Freizeitaktivitäten und fördern soziale Kontakte. So ermöglichen sie Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben.

Heilerziehungspfleger*innen sind oft in den folgenden Arbeitsfeldern als Fachkräfte tätig:

  • Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Betreutes Wohnen
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Offene Hilfen (Familienunterstützender Dienst) und andere ambulante Dienste für die Familie
  • Kinderkrankenhäuser und heilpädagogische Einrichtungen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Kindertagesstätten (seit August 2020 Erzieher*innen gleichgestellt)
  • Kinder- und Jugendheime (seit Februar 2021)
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Kinderhospize
  • Einrichtungen der stationären und der ambulanten Altenpflege
  • Gerontopsychiatrische Einrichtungen
  • Persönliche Assistenz

Die Ausbildung kann berufsbegleitend oder praxisintegriert (PivA) absolviert werden. Mehr über die Unterschiede der Ausbildungen erfahren Sie unten unter dem Reiter Ausbildungsformen.

  • das vollendete 18. Lebensjahr
  • Abschluss der Realschule oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss
    und
  • eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistentin/Sozialassistent
    oder
  • eine andere einschlägige anerkannte hauswirtschaftliche, pflegerische, sozialpädagogische oder rehabilitative Berufsausbildung

Als gleichwertige berufliche Vorbildung gelten eine dreijährige berufliche Tätigkeit und sozialpflegerische oder sozialpädagogische Erfahrungen. Dabei kann angerechnet werden:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Grundwehrdienst bzw. Ersatzdienst
  • eine einschlägige, abgeschlossene Helfer*innenausbildung (z. B. Heilerziehungspflegehilfe, Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe)
  • die Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind oder einer pflegebedürftigen oder behinderten Person
  • Abschluss der Sekundarstufe II (bis zu zwei Jahren)
  • Studienleistungen an einer Fachhochschule oder Hochschule
  • Freiwilliges Soziales Jahr
  • Auslandspraktikum bis zu einem Jahr

Als Nachweis einer gleichwertigen beruflichen Vorbildung ist eine erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung im Rahmen des Aufnahmeverfahrens notwendig.

Für die berufsbegleitende Ausbildung als Heilerziehungspfleger*in wird benötigt:

  • Nachweis eines Beschäftigungsverhältnisses mit 20 Wochenstunden in einer sozialpflegerischen oder (sozial-) pädagogischen Einrichtung während der gesamten Ausbildungzeit (wir beraten auf Anfrage bei der Stellensuche)
  • schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Freistellung an den Ausbildungstagen
  • Bereitschaft der Einrichtung zur aktiven Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten

Für die praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA) wird außerdem benötigt:

  • schriftliche Bestätigung der Einrichtung über die Praxisanleitung in der Einrichtung

Beginn: jedes Jahr zum Beginn des hessischen Schuljahres nach den Sommerferien

Berufsbegleitende Ausbildung

  • Drei Jahre schulische Ausbildung, zwei Tage Unterricht pro Woche, vier Blockwochen pro Schuljahr, eventuell zusätzliche Blocktage
  • Beschäftigungsverhältnis oder ehrenamtliche Tätigkeit von 20 Wochenstunden in einem sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Arbeitsfeld während der schulischen Ausbildung
  • sechs Monate Berufspraktikum (in der Regel)

PivA (Praxisintegrierte vergütete Ausbildung)

  • Drei Jahre schulische Ausbildung, Berufspraktikum integriert, zwei Tage Unterricht pro Woche, sechs bis sieben Blockwochen pro Schuljahr, eventuell zusätzliche Blocktage
  • Beschäftigungsverhältnis oder ehrenamtliche Tätigkeit von 20 Wochenstunden in einem pädagogischen oder sozialpflegerischen Arbeitsfeld

Berufbegleitend/Teilzeitausbildung

  • 60 Euro Schulgeld pro Monat, einmalig 85 Euro während des Berufspraktikums
  • In der Regel wird ein Gehalt für berufliche Tätigkeit gezahlt
  • Bei Anspruchsberechtigten ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit (Bildungsgutschein) möglich. Die Akademie ist nach AZAV zertifiziert und erfüllt die Voraussetzungen, dass Bildungsgutscheine eingelöst werden können.

Praxisintegrierte vergütete Ausbildung

  • 100 Euro Aufwandspauschale pro Monat (wird unter Umständen von der Praxiseinrichtung übernommen)
  • während der dreijährigen Ausbildung wird ein Gehalt für Berufspraktikant*innen gezahlt

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Ausbildung startet jährlich nach den hessischen Sommerferien.

  • formloses Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf in tabellarischer Form
  • Lichtbild neuesten Datums
  • beglaubigte Kopien der Zeugnisse von Schul- und Ausbildungsabschlüssen
  • Praktikumsbescheinigungen
  • Bescheinigung über ein FSJ, Bundesfreiwilligendienst und andere Tätigkeiten
  • erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (bitte erst bei Ausbildungsbeginn einreichen, es darf nicht älter als drei Monate sein)
  • ärztliche Bescheinigung über die Eignung für den Beruf

Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an:

Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.
Akademie für soziale Berufe
Elisabeth-Seitz-Straße 12
34613 Schwalmstadt

oder sie bewerben sich über unser Onlineformular.

Wenn Sie möchten, können Sie gerne zur Probe an unserem Unterricht teilnehmen. Sprechen Sie Marie-Theres Modes an.