Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder Abhängigkeitserkrankungen werden mitunter schon in jungen Jahren pflegebedürftig. Weil Einrichtungen der Eingliederungshilfe für diese Menschen in der Regel nicht die notwendigen pflegerischen Dienste bereithalten können, bleibt im Zweifel nur ein Seniorenheim. Doch dort wiederum ist das Umfeld nicht auf jüngere Menschen und auf die besonderen Anforderungen an die Arbeit mit abhängigkeits- und/oder psychisch kranken Menschen eingestellt. Deshalb hat die Hephata Diakonie ein Konzept entwickelt, das die besonderen Bedarfe an Pflege und Eingliederungshilfe kombiniert und betreibt seitdem drei Wohnpflegeheime in Osthessen und Unterfranken.

medizinische Pflege durch ausgebildete Fachkräfte

In unseren Wohnpflegeheimen bieten wir fachgerechte Hilfe. Bei uns arbeiten Pflegefach- und -hilfskräfte, Krankenpfleger*innen, Bewegungstherapeut*innen, Gerontofachkräfte und Altersbegleiter*innen. Wir bieten unseren Bewohner*innen Versorgung und Aktivierungsmöglichkeiten. Die Mitarbeitenden in den Wohnpflegeheimen helfen den Bewohner*innen, Fähigkeiten zu erhalten oder zu fördern. 

Alltag mit klarer Struktur

Für die Bewohner*innen gibt es unter anderem die Möglichkeit, eine Tagesstätte oder ein Bewohner*innen-Café zu besuchen. Externe Künstler*innen bieten in regelmäßigen Abständen Musiktherapie an. Physiotherapeut*innen stellen den Bewohner*innen BEwegungsangebote zur Verfügung. Es gibt gemeinsames Kochen und Backen, Gedächtnistraining, Gesellschaftsabende, aber auch Ausflüge, Shoppingfahrten und Besuche im Gemeinde-Gottesdienst.

Unsere Wohnpflegeheime

„Unsere Bewohner*innen kommen aus allen Schichten und Berufen. Sie haben fast alle im Leben gestanden, oft aufgrund von Schicksalsschlägen den Halt verloren.“

Andrea Kauder, Regionalleiterin Unterfranken