Unser Anspruch ist es, jeden Schüler und jede Schülerin individuell auf der Basis ihrer/seiner Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der spezifischen Schwierigkeiten zu fördern. Dafür bieten wir unseren Schüler*innen einen handlungs- und projektorientierten Unterricht, den wir übergreifend in Module eingeteilt haben. Entwicklungstherapeutische Erkenntnisse fließen ebenfalls in die Unterrichtsgestaltung ein. Dabei sollen die Schüler*innen mit Methoden wie Wochenplanarbeit und freier Arbeit an selbstgesteuerte Lernprozesse herangeführt werden. 

Unsere Schüler*innen können ohne Schul- und Klassenwechsel zwischen den verschiedenen Modulen der DBS wechseln, beispielsweise von der Förderschule in die Haupt- oder Realschule. Bei uns können Schüler*innen ihren Haupt- und Realschulabschlüsse erwerben.

Die Module: 

  • Haupt- und Realschule
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Klassen 1-10
  •  Förderschwerpunkt kranke Schüler*innen, Klassen 1-10
  • Förderschwerpunkt Lernen, Klassen 1-10
  • Schulverweigerungsprogramm „Lernwerkstatt“, Klassen 7-9
  •  Brückenbeschulung und digitale Beschulung, unter anderem für schwangere Schülerinnen und Schüler*innen in psychischen Krisen in Extra-Räumen oder auch zu Hause

 

Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule bietet verschiedene Angebote, um Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben. Dazu zählen Berufsorientierung, Betriebsschule, Projekte und Schulsozialarbeit sowie Schulsozialpädagogik.

Unser Einzugsgebiet erstreckt sich über den Landkreis und die Stadt Kassel, den Landkreis Göttingen, den Werra-Meißner-Kreis, den Schwalm-Eder Kreis und in Einzelfällen auch noch über benachbarte Kreise.

Bei einem Neuanfang an unserer Schule achten wir darauf, entstandene Lernrückstände aufzuarbeiten. Wir verstehen soziale Fähigkeiten und emotionale Sicherheiten als gleichberechtigte Ziele neben schulischen Leistungsanforderungen. Wir arbeiten eng mit anderen sozialen Diensten oder medizinisch-therapeutischen Angeboten zusammen.

Bei einem bestehenden Anspruch auf sonderpädagogische Förderung gemäß § 49 ff des Hessischen Schulgesetzes im Bereich der Schule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung ist das Erlangen eines Haupt- und Realabschlusses möglich. Gleiches gilt für kranke Schüler*innen.   

Wir sind eine Schule mit Ganztagesangebot und Mittagstisch an drei Nachmittagen pro Woche für die Klassen 5-10. An diesen Nachmittagen bieten wir eine kostenlose, begleitete Lernzeit an. Unsere Schüler*innen können an diesen Tagen unter anderem folgende Nachmittags-AGs besuchen:

  • Fußball
  • Judo
  • Schach
  • Kochen
  • Nähen
  • Musik
  • Zirkus
  • Schülerzeitung

In allen Klassen ab der Jahrgangsstufe 5 gehört die Berufsvorbereitung zum Stundenplan. Dazu zählen unter anderem die Vermittlung von und die Begleitung bei Berufspraktika, das praktische Lernen in unserer Holzwerkstatt sowie Bewerbungstraining und -beratung. Ziel dabei ist es, eine spätere Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt frühzeitig anzubahnen. Wir kooperieren in den Regionen mit Praxen für Psycho-, Physio-, Ergo- und Logopädie sowie mit Pferdehöfen für therapeutisches Reiten. Wir bieten Krisen- und Beratungsgespräche für Kinder, Jugendliche und deren Eltern. Wir beraten in allen Fragen zu Schule und Erziehung. Wenn gewünscht, vermitteln wir auch weiterführende Hilfen wie Elternkurse oder Begleitungen zu Jugendamtsterminen oder Jugendhilfeplangesprächen.

Weitere Leistungen unserer Schule sind: 

  • Förderung durch qualifizierte Förderschullehrer*innen und sozialpädagogische Fachkräfte 
  • Entwicklungstherapie/- pädagogik 
  • Individuelle Förderung in kleinen Lerngruppen
  • Soziales Lernen
  • Coolness-, AAT- und Buddyprojekte
  • Konzentrationstrainingsprogramme

Da eine Schule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung und kranke Schülerinnen und Schüler immer einen Durchgangscharakter hat, ist die Rükkehr in das allgemeine Schulsystem unser Ziel. 

Im Weiteren haben wir als Ziele definiert: 

  • Motivation zum Schulbesuch
  • Spaß am Lernen
  • Selbstständiges Lernen
  • Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Erwerb und Förderung von Sozialkompetenzen
  • Erwerb von Konfliktlöungsstrategien
  • Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Rückführung an allgemeinbildende Schulen

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Kinder und Jugendliche an die DBS kommen. Dies können sein:

  • Ängste, die zur Ablehnung von Leistungsanforderungen oder dem System Schule führen
  • Ängste in Kombination mit Hochbegabung
  • Krisen, die zu Unterrichts- und Schulverweigerung führen
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen
  • Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsdysfunktionen, wie ADS und ADHS
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder aus dem Autismus-Spektrum
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik

So finden Sie uns

Dietrich-Bonhoeffer-Schule
Hessenweg 16
34376 Immenhausen
E-Mail: jh.dbs-immenhausen@hephata.de