Hephata Weihnachtsmarkt
 
 
 
 
 
 
 
 

Nikolaus, Santa Dursti und die Glücksfee

Weihnachtsmarkt

Mehrere tausend Besucher beim Hephata-Weihnachtsmarkt am 6. Dezember 

 „Ich gewinne nie was, aber einen Versuch ist es wert!“ Oder: „Das Auto ist für meine Tochter.“ Und: „Moment, ich muss mein Los noch anders falten als die anderen Lose.“ Solche und ähnliche Sätze waren an der Lostrommel beim großen Gewinnspiel auf dem Hephata-Weihnachtsmarkt oft zu hören. Mehrere tausende Besucher versuchten am zweiten Advent ihr Glück und strömten zwischen 11 Uhr und 18 Uhr auf das Stammgelände der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa.

Bei der Verlosung galt es 500 Direktpreise, Weihnachtssterne der Hephata-Gärtnerei, sowie zehn Hauptpreise zu gewinnen, darunter auch den ersten Preis, einen Skoda Fabia „Cool Edition“ im Wert von 13.000 Euro. Über letzteren durfte sich Emely Knoche aus Schwalmstadt freuen. Die Autoverlosung am späten Nachmittag war zweifelsohne ein Publikumsmagnet des Weihnachtsmarktes, andere waren die kreative Handwerkskunst und das kulturelle Rahmenprogramm. So tummelten sich bei trockenem Wetter und freundlichen Temperaturen schon vormittgas mehrere tausende Menschen auf dem Gelände. Mehr als 90 Stände boten Produkte der Hephata-Betriebe und von externen Händlern an: Dekorationsartikel und Schmuck aus Filz, Ton, Porzellan, Holz, Metall, Draht, und Papier, Led-Lampen und Wachs-Lichter, selbst gestrickte Strümpfe sowie genähte Kinder- und Puppensachen, Marmelade und Honig, Plätzchen und Tee, Besen, Körbe und Papeterie-Artikel. Die Auswahl war riesig und verteilte sich auf die Gebäude und das Areal am Lindenplatz sowie die Gewächshäuser der Hephata-Gärtnerei.

Für die jüngeren Besucher war der Besuch des Nikolaus ein großer Spaß, besonders, weil er gleich zweimal kam. So war der Geselle im roten Mantel bereits beim Familiengottesdienst zum Auftakt des Weihnachtsmarktes dabei. Kam dann aber auch wie jedes Jahr um 14 Uhr mit einem Bollerwagen voller Süßigkeiten auf den Lindenplatz. Dort sorgten der Posaunenchor der Hephata-Kirchenmusik sowie die "Urban Swing Workers" mit ihrem Programm "Swing, Glöckchen" für gute Laune. Drinnen verrichte das Spielraumtheater "Als der Briefträger den Weihnachtsmann traf" Gleiches: Zu den beiden Aufführungen kamen mehr als 200 Besucher. Beschaulicher, dafür aber nicht weniger hörenswert, war das Abschlusskonzert von Christian Durstewitz, alias „Santa Dursti“ und seinem Vater, Tenor Claus Durstewitz. Während „Santa Dursti“ mit rockigen Interpretationen von „Jingle Bells“, „Little Talks“ und „It must have been love“ punktete, begeisterte sein Vater mit Stücken wie „You raise me up“ und „Ave Maria“.

Sie versöhnten den ein oder anderen Besucher mit dem Abend: „Ach, Mensch, wieder kein Glück.“ Solche und ähnliche Sätze gingen einigen der Besucherinnen und Besuchern über die Lippen, die bei der Verlosung leer ausgegangen waren. „Na ja, ein Versuch war’s wert, vielleicht habe ich nächstes Jahr mehr Glück.“ Genau! 

Eindrücke vom Hephata Weihnachtsmarkt 2015

Die Gewinner der zehn Hauptpreise

06.12.2015 / me