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"Dabei sein ist alles"

'Dabei sein ist alles' - Kinder mit Behinderungen durch Sport fördern

Kinder mit Behinderungen haben wenig Chancen, sich mit Freude unbeschwert zu bewegen oder sportlich aktiv zu sein. In den Hephata Förderschulen wachsen die Schüler im Sport über sich hinaus - und mit Ihrer Hilfe nehmen sie an den Special Olympics teil.

1.000 Menschen erheben sich von den Sitzen, während die 600 Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderungen in das Stadion einlaufen. Fast alle singen mit, als die Hymne der Special Olympics erklingt: „Ich gewinn, egal ob ich Letzter, Zweiter oder Erster bin!“ Ein berührender Moment, der allen lange in Erinnerung bleiben wird - Eltern, Betreuern, Trainern und vor allem: den Mädchen und Jungenaus den Hephata-Förderschulen und den Erwachsenen aus den Hephata-Werkstätten für Menschenmit Behinderung, die es zu den hessenweiten Wettkämpfen in Marburg geschafft haben.Schwimmer sind dabei, Staffelläufer, Leichtathleten und sogar ein Kanu-Team. Die Wettkämpfesind ihr großer Traum und ihre Belohnung. Wer gewinnt ist dabei fast egal, denn der olympischeGedanke zählt: „Dabei sein ist alles.“ Strahlende Gesichter sind genauso wertvoll, wie Medaillen.Jeder strengt sich an, jeder gibt „alles“, jeder feuert die anderen an - rufend, singend, jubelnd. Das Wir-Gefühl verleiht Flügel.

Eine wunderbare Gemeinschaft entsteht auch in den „Unified-Teams“. Hier treten Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer Disziplin an. Die Hephata-Förderschulen kooperieren hierfür mit regionalen Regelschulen. Die Kinder trainieren zusammen, um bei den Wettbewerben als Team anzutreten. Dadurch wird der inklusive Gedanke gestärkt – und es entstehen mitunter echte Freundschaften.

Schule weckt Talente - und macht Träume wahr

Zusammen die olympische Idee erleben und weitergeben

Anerkennung und Bewunderung spüren, stolz auf die eigenen Stärken sein, von Freunden und Familie „gefeiert werden“ – das fördert die Entwicklung jedes Kindes und baut Selbstvertrauen auf. Doch solche wertvollen Erfahrungen sind für Kinder mit Behinderungen leider oft rar: Unter Geschwistern, Gleichaltrigen in Vereinen und in der Schule erleben sie sich oft als die Schwächeren.

Bei den Wettkämpfen der Special Olympics-Bewegung ist im Reglement festgelegt, dass sich die Teilnehmer fair mit leistungsähnlichen Gegnern messen können. Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule erleben sich bei diesen Wettkämpfen somit nicht als besonders. Die Hephata-Förderschulen geben den Kindern ganz gezielt die Möglichkeit, im Sport die Förderung zu erleben, die sie brauchen - mit Spielregeln, die ihnen auch in inklusiven Gruppen eine faire Chance geben. Und die Möglichkeit zum Gewinner zu werden.

Die sportlichen Angebote bewirken bei Kindern mit Behinderungen zudem, dass sich ihre schulische Leistung generell verbessert: Durch  die körperliche Auslastung können sich die Mädchen und Jungen besser konzentrieren und durch im Sport erzielten Erfolge steigt auch die Motivation für andere Fächer.

Das Training für die Wettbewerbe ist aufwendig und die Ausrüstung für die Kinder mit Behinderungen kostenintensiv. Darum bitten wir Sie um Ihre Unterstützung für die Hephata-Sportgruppen, damit Mädchen und Jungen mit Behinderungen eine Chance erhalten, durch Freude am Sport und an der Bewegung ihre Talente und ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Sportbegeisterte Kinder brauchen Ihre Hilfe

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Hephata-Sportgruppen, damit Mädchen und Jungen mit Behinderungen die Chance erhalten, durch Freude am Sport und der Bewegung ihre Talente und ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln.

50 Euro als Zuschuss für die Fahrtkosten zu den nationalen Wettkämpfen der Special Olympics 2018 in Kiel.

Mit 75 Euro fördern Sie dieTrainigsausrüstung wie Matten, Balancekreisel und Therapiebälle.

300 Euro sind ein großzügiger Beitrag zur Finanzierung von Tandem-Kanus, mit denen ein "Unified"-Team an den Wettkämpfen für Menschen mit und ohne Behinderungen teilnehmen kann.