Hephata - Spendenprojekt

Pandemie macht Beratung noch wichtiger

Gerade Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien leiden unter den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen. Vereinsamung führt immer häufiger zu depressiven Phasen und einer höheren Anfälligkeit für Alkohol- und Drogenmissbrauch.

So ist es auch bei unserem Klienten Lukas (Name geändert): Während des ersten Lockdowns im Frühjahr vorigen Jahres tauscht sich der Teenager nur über das Internet mit seiner Clique aus und fühlt sich immer öfter allein. Er beginnt, seine Einsamkeit in Alkohol zu ertränken und verlässt sein Zimmer nur noch, um sich im Supermarkt mit Nachschub zu versorgen.

Schnell wird klar, dass das nicht gutgehen kann: Denn auch nachdem Kontakte wieder möglich sind und die Schule öffnet, kommt er nicht mehr vom Alkohol los. Lukas schwänzt immer häufiger den Unterricht. Die Konsequenz: Er schafft er seinen Abschluss nicht. Nach einem erneuten Rausch am persönlichen Tiefpunkt angekommen,  beschließt Lukas, etwas zu ändern.

Er vertraut sich und seine Probleme Heike Eckert an. Die erfahrene Leiterin der Hephata-Suchtberatungsstelle erklärt ihm im geschützten Raum seine Optionen und spricht mit ihm über Ziele, auf die er hinarbeiten kann.

Spendenprojekt Drogenberatung 21

Bei problematischem Suchtmittelkonsum schnell und kompetent Hilfe zu erhalten, ist enorm wichtig. Wir möchten daher gerade in der jetzigen Zeit für unsere jugendlichen Klientinnen und Klienten da sein und sie frühzeitig begleiten. Bei Lukas ist das gelungen. Er ist auf dem Weg, dieses Jahr einen guten Abschluss zu machen und sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Öffentliche Mittel reichen zur Finanzierung der wichtigen Anlaufstelle für Jugendliche mit Drogenproblemen leider bei weitem nicht aus. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Unterstützung für die Arbeit mit suchterkrankten Jugendlichen.

Ihre Spende ermöglicht den Jugendlichen ein Leben ohne Drogen und eine Perspektive für die Zukunft.