Hephata - Spendenprojekt

Mit Ihrer Unterstützung durch die Corona-Pandemie

Auch in den Einrichtungen der Hephata Diakonie wird aktuell alles getan, um Klient*innen und Mitarbeitende vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Ziel ist es, alle dort lebenden und arbeitenden Menschen mit Mund-Nasen-Schutz auszustatten.

Während in Betrieben die Produktion gestoppt werden kann und Büro-Angestellte im Homeoffice weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können, sind die Klientinnen und Klienten in den Wohn- und Pflegeeinrichtungen auf persönliche Betreuung angewiesen. Häufiges Händewaschen, Besuchsverbote, geschlossene Werkstätten: Der Alltag hat sich seit Mitte März auch in den Hephata-Einrichtungen extrem verändert. Eine Erzieherin, die ihren Dienst in der Wohngruppe per Videokonferenz ausübt? Der Pfleger, der ohne persönlichen Kontakt bei der Körperpflege hilft? Undenkbar. Gerade in Zeiten des Besuchsverbots tun die Mitarbeitenden in den Wohn- und Pflegeeinrichtungen alles dafür, den ihnen anvertrauten Menschen mit Hilfebedarf individuelle Unterstützung und den für sie so wichtigen, gewohnten Tagesablauf zu bieten.

Der Kontakt zu Angehörigen und persönliche Besuche sind wichtige Bausteine einer erfüllenden Tagesstruktur. Auf Beides mussten die Bewohnerinnen und Bewohner in den vergangenen Wochen verzichten. Telefongespräche können die fehlenden Kontakte nur zum Teil ausgleichen. "Für Klienten, die sich sprachlich nicht ausrücken können, ist die Form der Gestik und Körpersprache ein wichtiger Faktor in der Kommunikation", erklärt Jessica Walz, Einrichtungsleitung des Hofguts Richerode. Eine großzügige Spende von 300 Tablets des Versandhändlers Amazon und des Instituts für Universal Design machten im April Videotelefonie möglich. Hinzu kamen Datenverträge, gespendet von der Deutschen Telekom.

Tablets machen es möglich: Klient*innen sehen ihre Angehörigen per Videotelefonie.

Damit Mitarbeitende und Klientinnen und Klienten sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen noch besser schützen können, haben Mitarbeitende verschiedener Geschäftsbereiche damit begonnen, Mund-Nasen-Schutzmasken selbst zu nähen. Diese sollen in den Pflege- und Betreuungsdiensten Hephatas als erweiterte Schutzmaßnahme zum Einsatz kommen – ergänzend zu vielen anderen Maßnahmen wie verschärften Hygieneregeln und Besuchsverboten.
„Um alle Menschen, die in Einrichtungen Hephatas leben und arbeiten, mit Mund-Nasen-Schutz ausstatten zu können, benötigen wir zirka 12.000 der selbst genähten Masken", kalkuliert Michael Tietze, Leiter des Geschäftsbereichs Soziale Rehabilitation. Für jede Person kalkuliert er mit zwei Masken, weil eine immer gewaschen werden muss.
 

Michael Tietze

Hoffnung und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit

Damit die Produktion in den nächsten Tagen weitergehen kann, bitten wir um Ihre Unterstützung: „Wir benötigen kochbare Baumwollwäsche wie beispielsweise Bettlaken oder dergleichen", erklärt Michael Tietze. Um bei der Übergabe der Stoffspenden dem Gebot dieser Zeit nachzukommen, und persönliche Kontakte zu vermeiden, möchten wir Sie bitten, den Altkleidercontainer neben dem Speisen- und Versorgungszentrum auf dem Stammgelände in Treysa zu nutzen. Alternativ können die Stoffspenden auch per Paketdienst an folgende Anschrift geschickt werden: Hephata Diakonie, Sachspenden, Sachsenhäuser Str. 24, 34613 Schwalmstadt.
Sie haben Zeit und nähen gerne? Dann greifen Sie gerne selbst zu Stoff und Nähmaschine und helfen bei der Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken. Eine Nähanleitung finden Sie online auf hephata.de
Jede Hilfe zählt: Auch mit Ihrer finanziellen Unterstützung können Sie dazu beitragen, den Menschen in den Hephata-Wohn- und Pflegeeinrichtungen bestmögliche Betreuung und damit in dieser schwierigen Zeit Hoffnung und Zuversicht zu bieten.

 

Ihre Spende hilft!

23.03.2020