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Heilerziehungspfleger

Ein Teil der Collage enthält ein Foto, Bildnachweis: © iStock.com/jaroon

Heilerziehungspfleger und -pflegerinnen (HEPs) sind wahre Allroundkräfte: Sie unterstützen Menschen mit Behinderungen bei alltäglichen Aufgaben und helfen ihnen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

„Ich möchte Menschen helfen“ - deshalb hat sich Florian Wüst für die Ausbildung entschieden. Der 20-Jährige aus Momberg arbeitet neben der Ausbildung stundenweise in einer Wohngruppe der Hephata-Behindertenhilfe. „Als ich meinen Freunden und Verwandten erzählte, dass ich Heilerziehungspfleger werden will, wussten sie zunächst nicht was das ist“, berichtet Florian Wüst.

„Mir macht die Arbeit in der Wohngruppe viel Spaß. Ich finde es gut, dass ich dort mit den Klienten lange zusammenarbeite, so kann ich eine Beziehung zu ihnen aufbauen und besser auf sie eingehen.“ Das hat dem jungen Mann bei seinem freiwilligen sozialen Jahr im Krankenhaus gefehlt. „Die Kombination aus Pflege und Pädagogik gefällt mir sehr gut“, berichtet der 20-Jährige begeistert. Auch wenn er sich eher als den Pflegetyp sieht, sind ihm die pädagogischen Einblicke wichtig.

In der Ausbildung lernen die angehenden Heilerziehungspfleger verschiedene Behinderungen kennen und erfahren, wie sie den Betroffenen unterstützen können. Beispielsweise wird den Auszubildenden erklärt, wie sie einen Sehbehinderten sicher durch den Straßenverkehr helfen können.

HEPs findet man in Wohngruppen und Werkstätten der Behindertenhilfe, aber auch in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie, als Inklusionsfachkraft in Kindertagesstätten und Schulen sowie als persönliche Assistenz von Menschen mit Beeinträchtigungen. Überall dort, wo Menschen mit Behinderungen Unterstützung im Alltag brauchen.