Qualifizierung als Ziel: Marcel Schreck (links) arbeitet im Metallbereich der modern ausgestatteten Hephata-Werkstätten in Ziegenhain. Um Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung geht es bei dem Selbsthilfetag am 11. Oktober.

Hephata - Pressemitteilung

Arbeit und Behinderung

Selbsthilfetag mit interessanten Gästen am 11. Oktober bei der Hephata Diakonie

„Wie sieht die Zukunft der Arbeit mit Behinderung aus?“: Unter diesem Titel steht ein Selbsthilfetag, der am Samstag, 11. Oktober, ab 10 Uhr in den Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Schwalmstadt-Treysa stattfindet. Interessante Referenten haben ihre Teilnahme zugesagt, außerdem gibt es eine Podiumsdiskussion mit Experten und Betroffenen.

Veranstalter des Selbsthilfetags ist die AGBM, die Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen, Angehöriger und Beiräte. Die AGBM ist der Diakonie Hessen angegliedert und sieht sich als gemeinnütziger Verein mit ehrenamtlich tätigen Mitgliedern als Sprachrohr für die Belange von Menschen mit Behinderung ebenso wie für die Belange von Angehörigen und von Beiräten in Werkstätten und Wohnstätten für behinderte Menschen. Die Struktur des Vorstandes ist bewusst so gestaltet, dass es Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen möglich ist, die Vereinsarbeit zu gestalten. Hier wird Inklusion gelebt. Jeder Betroffene kann sich an die AGBM wenden und auch aktiv Einfluss auf Stellungnahmen zu Entscheidungen in der Behindertenhilfe nehmen.

Jährlich bietet die AGBM in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe in Hessen die sogenannten Selbsthilfe- und Fachtage an. Referenten aus Politik, Wirtschaft und Sozialverbänden werden dazu eingeladen, aktuelle Themen zu beleuchten und anschließend in einer moderierten Podiumsdiskussion kritisch über Fragen aus dem Publikum zu diskutieren. Dieses Format bietet allen Betroffenen und jedem Interessierten die Möglichkeit, sich direkt aus erster Quelle zu informieren, auch mal eine kritische Frage zu stellen und sich mit anderen Betroffenen darüber auszutauschen.

Für den Selbsthilfetag am 11. Oktober bei Hephata haben unter anderem ihre Teilnahme zugesagt: Winfried Kron aus dem hessischen Sozialministerium, Stefan Reuß als Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Jürgen Melchior vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und Wolfgang Zöller vom Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf. An der Podiumsdiskussion nimmt unter anderem auch der Schwalmstädter Bürgermeister Gerald Näser teil. Eine kurze Andacht zum Beginn gestaltet Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt, Vorstandssprecher der Hephata Diakonie.

06.10.2014 / Johannes Fuhr