Zum Hauptinhalt springen

Ausstellung

Von der kaiserlichen Bibel bis zum Gaming-PC

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Hephata Diakonie sichtbar und erlebbar machen – das will die Ausstellung “Hephata: 125 Jahre - 125 Gesichter” zum Jubiläum in der Alten Küche neben der Hephata-Kirche. 

„Hephata: 125 Jahre - 125 Gesichter“ ist eine Ausstellung über Hephata von gestern, heute und morgen. Die Ausstellung unterteilt sich in zwei Bereiche. Zum einen sind 15 Stationen zu wichtigen Ereignissen und Inhalten unserer Geschichte und Arbeit zu sehen. Dazu zählen die von der letzten Deutschen Kaiserin verschenkte Bibel ebenso wie die Schallplattenaufnahmen des Handglockenchors und die digitalen Möglichkeiten, die wir in unserer Arbeit nutzen. Einige davon können Sie in der Ausstellung auch selbst erleben.

Kuratiert hat die Ausstellung Stefan Zeiger, Geschäftsführer der Diakonischen Gemeinschaft Hephata. „Das besondere an der Ausstellung ist die Idee: Wir eröffnen kein Museum, das nur die Vergangenheit zeigt. Vielmehr schlagen wir eine Brücke von damals ins heute“, betont Stefan Zeiger.

Die Exponate reichen von einer Bibel mit Widmung der Kaiserin bis zu einem Gaming-PC, der aufzeigt, wie in unserer Berufsschule digitale Medien in der Bildung eingesetzt werden. „Es wird also an der einen oder anderen Stelle auch interaktiv – Dinge können angefasst und ausprobiert werden“, berichtet Stefan Zeiger. Immer wieder ist er in den vergangenen Monaten auf die Suche nach interessanten Exponaten gegangen. „Wir haben spannende Orte aufgesucht, darunter verlassene Dachböden und Keller. Wir haben Gegenstände gefunden, die eine Geschichte erzählen“, so der Geschäftsführer der Diakonischen Gemeinschaft. Hephata und die Diakonische Gemeinschaft öffnen sich den Besucher*innen der Ausstellung wörtlich genommen in ganz besonderer Weise.

125 Gesichter

Zum anderen gehören zur Ausstellung 125 Schwarz-Weiß-Fotos. Diese hat der Fotograf Stefan Betzler geschaffen. Die Fotos zeigen Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Patient*innen und Fach-Schülerinnen Hephatas von gestern und heute - direkt, natürlich und ohne Schminke.
Zwölf von diesen 125 Gesichtern stellen wir auch mit Texten vor. In den Fotos und Texten wird deutlich: Die Menschen, die mit und bei Hephata leben und arbeiten, sind sehr verschieden und doch haben sie mindestens eines gemeinsam: Sie unterstützen andere Menschen im Alltag und auf dem Weg in ein
möglichst selbstbestimmtes Leben. 
Die Texte in der Ausstellung sind in Einfacher Sprache geschrieben. Die Einfache Sprache ist eine Variante der deutschen Sprache, die zwischen der Leichten Sprache und der herkömmlichen Alltagssprache liegt. Die Einfache Sprache hat eine eigene Grammatik und ein eigenes Wörterbuch. Außerdem sind die Sätze kurz und deutlich. So können viele Menschen die Texte lesen und verstehen.

Die Ausstellung wird im Anschluss an den Ostergottesdienst am Ostersonntag, 5. April 2026, eröffnet. 

Das Café125

Am Ende der Ausstellung wartet ein kleines Café auf Sie. Hier servieren Menschen mit und ohne Behinderungen kleine Speisen und Getränke. Zudem können Sie hier auch in einem Hephata-Shop unsere Produkte der Jubiläums-Edition kaufen.
In unserem Café gibt es ein wechselndes Angebot aus deftigen und süßen Speisen sowie Heiß- und Kaltgetränke. Dazu zählen auch unsere Jubiläums-Limonaden.

Öffnungszeiten Ausstellung und Café

Die Ausstellung und das Café haben regulär ab 5. April (Ostersonntag) bis 29. November (Erster Advent) jeden Dienstag von 13 bis 17 Uhr und jeden Sonntag von 11 bis 16 Uhr, nach dem Gottesdienst in der Hephata-Kirche, geöffnet.
Immer am letzten Sonntag eines Monats sind die Gottesdienst-Teilnehmenden in der Tradition des Kirchen-Cafés zu einem Kaffee in der Ausstellung eingeladen.