
Grundschule
Die Grundschule Hephata
Die Hephata Grundschule ist eine staatlich genehmigte Privatschule in Trägerschaft der Hephata Diakonie. Wir unterrichten jahrgangsübergreifend in zwei festen Stammgruppen (Jahrgänge ½ und ¾). Unser Konzept zeichnet sich durch individuelles und kompetenzorientiertes sowie lebensweltbezogenes Lernen aus. Start der Grundschule ist 2026/2027.
Wir haben zwei feste Stammgruppen (die Jahrgänge eins und zwei sowie die Jahrgänge drei und vier bilden jeweils eine Stammgruppe), in denen wir individuelles Lernen und die Interessen der Kinder fördern. Wir unterrichten jahrgangsübergreifend, kompetenzorientiert und lebensweltbezogen. Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung jedes Kindes durch eine prozessbegleitende Beobachtung. Wir führen halbjährliche Lernentwicklungsgespräche mit allen am Lern- und Entwicklungsprozess beteiligten Personen. Durch Unterstützung als Lernbegleiter steuern wir nicht Lerninhalte und Lernrhythmen, sondern unterstützen mit individuellen Zielvereinbarungen den Lernfortschritt jedes Kindes.
Wir bewerten nicht, wie Kinder im Vergleich zu anderen stehen, sondern wie sie sich in ihrer Entwicklung entfalten. Der Erwerb von persönlichen, sozialen und emotionalen Kompetenzen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. Dabei geht es um Wertevermittlung, um freundliches und möglichst friedvolles Miteinander sowie um die Unterstützung der Kinder bei der Bewältigung ihrer persönlichen Herausforderungen. Ein weiterer Bestandteil unseres Unterrichtes ist die Waldpädagogik, die lebensweltbezogenes Lernen verbindet und einen außerschulischen Lernort darstellt.
Der Schulstart im flexiblen Schulanfang ist über einen Zeitraum von einem bis drei Schuljahren möglich. Das Lernen in Flex bedeutet, dass alle Kinder ohne Rückstellung in einer jahrgangsgemischten Lerngruppe starten. Nach einem, zwei oder drei Jahren wechseln die Kinder in die jahrgangsgemischte Lerngruppe der Jahrgänge drei und vier. Das Flex-Modell ermöglicht den Kindern ein flexibleres eigenes Lerntempo.
Die Leistungsfeststellung erfolgt individuell. Die Kinder werden ermutigt, sich selbst einzuschätzen und melden sich zur Überprüfung bei ihren Lehrkräften an (z. B. mit einer Woche Vorlaufzeit für einen dafür vorgesehenen Test). Das Ziel ist eine Leistungsdokumentation, die auf den Unterricht abgestimmt, kompetenzorientiert, nachvollziehbar und anschaulich ist. Sie wird gemeinsam mit allen am Prozess beteiligten Menschen über die bisherige Entwicklung und schulische Entwicklung beraten. Es gibt bis einschließlich des Jahrgangs drei keine Noten, keinen Notenspiegel und keine Vergleichbarkeit unter den Kindern. Ihre Zeugnisse erhalten alle Kinder entsprechend der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses (VOGSV). Die Zeugnisse werden für alle Schülerinnen und Schüler in Form eines Berichtes erstellt, dessen Inhalt bezogen auf die Fächer mit Zensuren übersetzt wird. Ab Jahrgang vier gibt es ein Noten- und Ziffernzeugnis, da der Übergang zur weiterführenden Schule dies erfordert.
Der Unterricht findet montags und freitags von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt. Dienstags bis donnerstags von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Die „Komm-Zeit“ für alle Tage ist um 07:30 Uhr. Die Grundschule steht allen Kindern offen. Bei erhöhtem Unterstützungsbedarf klären wir mit den Eltern/Erziehungs- oder Sorgeberechtigten im Vorfeld, ob eine Beschulung möglich ist. Organisatorisch sind wir an die Hephata-Förderschule angebunden, selbst aber eine private Schule mit Augenmerk auf das Thema Inklusion. Wir unterrichten nach der Stundentafel und den curricularen Vorgaben, die im Bundesland Hessen für Grundschulen gelten.
Fragen und Antworten zur geplanten Hephata-Grundschule in Treysa
Wo befindet sich die neue Grundschule?
An der Waldemar-Friauf-Straße 27 in Treysa, dem ehemaligen Gebäude der Friedrich-Trost-Schule Hephatas. Das Gelände grenzt an die integrative Kindertagesstätte Hephatas. Die Wiese zwischen Kindergarten und Grundschule soll künftig der Grundschule als Schulhof dienen. Anbauten sind geplant und werden voraussichtlich in 2027 realisiert.
Was ist das Besondere an der neuen Grundschule?
Die Schule arbeitet mit stark individualisiertem Lernen statt klassischem Frontalunterricht. Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo, setzen sich persönliche Ziele und werden eng begleitet.
Wie lernen die Kinder konkret?
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten nach einem gemeinsamen inhaltlichen Impuls weiter an individuellen Lernplänen. Sie dokumentieren ihre Fortschritte und reflektieren ihre Ziele regelmäßig mit den Lehrkräften.
Gibt es Noten und Klassenarbeiten?
In den ersten Jahren stehen Lernentwicklung und persönlicher Fortschritt im Mittelpunkt. Rückmeldungen erfolgen vor allem über Lernentwicklungsgespräche mit allen Beteiligten und -berichte statt über klassische Noten.
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst innerhalb eines festgelegten Zeitraumes, wann sie bereit zur Überprüfung des Lernstoffes sind. Diese Überprüfung orientiert sich an drei Kompetenzstufen, die die individuelle Lernentwicklung abbilden.
Was bedeutet jahrgangsgemischtes Lernen?
Die Kinder lernen in sogenannten Stammgruppen mit bis zu 20 Kindern in unterschiedlichen Altersstufen. Jüngere profitieren von den Älteren, Ältere vertiefen ihr Wissen durch Erklären und Unterstützen.
Was ist der flexible Schuleingang (Flex)?
Die ersten beiden Grundschuljahre können je nach Entwicklung in ein, zwei oder drei Jahren durchlaufen werden. So wird Über- oder Unterforderung vermieden.
Welche Rolle spielt die Natur- und Waldpädagogik?
Naturerfahrungen sind fester Bestandteil des Unterrichts. Lernen findet regelmäßig draußen und an außerschulischen Orten statt, um Lebensweltbezüge zu stärken.
Ist die Schule inklusiv?
Ja. Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen gemeinsam. Individualisierung und enge Begleitung ermöglichen unterschiedliche Lernwege innerhalb einer Gruppe. Der Aufnahme von Kindern mit Förderbedarf ist fachliche Abstimmung zwischen den Erziehungsberechtigten und dem Lehrkräfte-Team vorangestellt, um Erwartungen und Möglichkeiten abzugleichen.
Wird nach dem hessischen Lehrplan unterrichtet?
Ja. Die Schule orientiert sich vollständig am Lehrplan des Landes Hessen, setzt ihn aber methodisch individualisiert um.
Welche Werte prägen die Schule?
Die Schule ist evangelisch geprägt und orientiert sich an christlich-humanistischen Werten wie Respekt, Verantwortung und Gemeinschaft.
Wie hoch sind die Kosten?
Die Grundschule ist staatlich genehmigt und in privater Trägerschaft der Hephata Diakonie. Die Kosten pro Schülerin/Schüler liegen bei 130 Euro inkl. Mittagessen, bei Geschwisterkindern erfolgt eine Sozialstaffelung.
Wann startet der Unterricht?
Der Unterricht findet montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, sowie dienstags, mittwochs und donnerstags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Es gibt eine tägliche „Komm-Zeit“ ab 7.30 Uhr.
Die Hephata Grundschule geht 2026/2027 an den Start. Anmeldungen für die kommenden Jahre sind ab sofort möglich. Auch für das Schuljahr 2026/2027 sind noch einige wenige Plätze frei.
Hier finden Sie die Anmeldebögen für ihr/e Kind/er.
So erreichen Sie uns
E-Mail: grundschule-team@hephata.de
Telefon: 06691 / 18-1311
Grundschule Hephata
Waldemar-Friauf-Str. 27
34613 Schwalmstadt
Sekretariat:
Franz-von-Roques-Str. 26
34613 Schwalmstadt




