Hephata - Pressemitteilung
 
 
 
 
 
 
 
 

Medizinhistoriker stellt Abschlussbericht vor

Hephata hat die Aufarbeitung ihrer Geschichte um einen zusätzlichen Aspekt erweitert und den Medizinhistoriker Prof. Dr. Volker Roelcke beauftragt, das Wirken von Prof. Dr. Willi Enke als Chefarzt in den 1950er und 60er Jahren zu beleuchten.

Durch Recherchen der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau (EKHN) war bekannt geworden, dass Enke eine schmerzhafte Hirnuntersuchung an Heimkindern zu Forschungszwecken durchgeführt haben könnte.

Prof. Roelcke hat zwischenzeitlich rund 2.000 alte Akten von Patienten und „Pfleglingen“ Hephatas aus den 1950er bis 70er Jahren durchgesehen und bewertet. Seinen Abschlussbericht, der im Wesentlichen die Erkenntnisse aus dem bereits im Juni 2018 vorgestellten Zwischenbericht bestätigt, hat er gemeinsam mit Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt am 28. Februar in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Rahmen der Pressekonferenz im Hephata-Kirchsaal ist zudem eine Wanderausstellung der EKHN über Heimkinderschicksale eröffnet worden, die die Hephata Diakonie um historische Aspekte der Heimkindererziehung in ihren Einrichtungen sowie um Informationen zu aktuellen Schutzkonzepten ergänzt hat. Die Ausstellungen ist vom 28. Februar bis zum 6. März täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Den vollständigen Abschlussbericht von Prof. Roelcke sowie eine Pressemitteilung mit Zitaten von Hephata-Vorstand Maik Dietrich-Gibhardt finden Sie hier: www.hephata.de/peg.

28.02.2019