Zum Hauptinhalt springen

Angehörigen- und Betreuerbeirat (ABB)

Gemeinsam für Teilhabe

In den Angehörigen- und Betreuerbeirat (ABB) der Sozialen Teilhabe der Hephata Diakonie werden gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter oder nahestehende Angehörige von Menschen mit Behinderung gewählt, die in den verschiedenen Wohnbereichen leben und/oder in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) arbeiten. Angehörige und Betreuer*innen unterstützen sie dabei, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren.

Die Mitglieder des ABB übernehmen bei ihrer Arbeit folgende Aufgaben. Sie:

  • suchen und fördern Kontakte zu Angehörigen und gesetzlichen Vertreter*innen,
  • vermitteln zwischen Angehörigen und der Leitung der Hephata Diakonie,
  • betreiben Informations- und Öffentlichkeitsarbeit und unterstützen bei gemeinsamen Aktivitäten,
  • arbeiten eng mit dem Leitungsgremium des Geschäftsbereiches Soziale Teilhabe zusammen,
  • greifen Anregungen und Beschwerden auf und suchen gemeinsam nach Lösungswegen zum Wohl der Bewohner*innen,
  • beraten das Leitungsgremium bei der Zukunftsentwicklung.

Der ABB ist Mitglied im Bundesverband von Angehörigen- und Betreuervertretungen in diakonischen und anderen christlichen Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung e.V. (BABdW) und somit in die Bundespolitik vernetzt.

Der Angehörigen- und Betreuerbeirat arbeitet ehrenamtlich und eigenverantwortlich, um unter den Angehörigen von Menschen mit Behinderung Erfahrungen auszutauschen. Er arbeitet vertrauensvoll mit dem Vorstand und den Verantwortlichen der Sozialen Teilhabe und den Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) zusammen.

Die Mitglieder des ABB treffen sich mindestens dreimal im Jahr und begrüßen neue Mitwirkende mit ihren Ideen, Anregungen und ihrer aktiven Mitarbeit.

Eine breite Verteilung von Verantwortung und Engagement auf möglichst viele Schultern sowie die Verjüngung der Gremien sind wichtige Ziele des ABB. Dadurch können die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung auch künftig wirksam vertreten und die Arbeit des Vereins nachhaltig gestaltet werden.
 

Der Vorstand des ABB

Hanno Brachmann:
  • Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Karlsruhe
  • Bruder eines Bewohners im Alten Gutshof der Hephata Diakonie

 

Dieter Bertges:
  • Richter a. D.
  • In der Prader-Willi-Syndrom Vereinigung Deutschland e.V. seit fast 30 Jahren aktiv in verschiedenen Funktionen
  • Vater einer Bewohnerin

 

Andrea Willershausen:
  • Sparkassenangestellte
  • Mutter eines Bewohners auf dem Hofgut Richerode der Hephata Diakonie
Regina Hamel:
  • Bis zur Geburt ihres beeinträchtigten Sohnes Arzthelferin und Kauffrau im Gesundheitswesen
  • Vorstandsmitglied beim BAB im BeB, Berlin
  • Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Kunstfehler in der Geburtshilfe“ (AKG), Dortmund
Margarete Rauthe:
  • Mutter eines Bewohners des Wohnverbundes Borken der Hephata Diakonie
  • In der 2. Legislaturperiode Beisitzerin des ABB-Vorstandes

 

Volker Papenhagen:
  • Diplom-Ingenieur
  • Langjähriges Engagement im Vorstand des ABB
  • Betreuer eines Bewohners

 

Achim Wenz:
  • Polizeibeamter i. R.
  • Betreuer seiner beeinträchtigten Schwester
  • Vorstandsmitglied im Förderverein des ABB sowie im Bundesverband von Angehörigen- und Betreuervertretungen in diakonischen und anderen christlichen Wohneinrichtungen und Werkstätten e.V. (BABdW)

 

Erich Marschner:
  • Bundesbeamter im Ruhestand
  • Ehrenamtlicher rechtlicher Betreuer von seinem Sohn, der im Quartier Ziegenhain der Hephata Diakonie wohnt
  • Im Vorstand von Fortschritt-Nordhessen e.V.