
Faltkunst
Kunst-Werke: Papier und Stoff
Klienten und Klientinnen der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) haben diese Kunst-Werke hergestellt. Die Kunst-Werke sind vor einigen Jahren in der Freizeit entstanden. Oder in den Tages-Förderstätten der Sozialen Teilhabe (früher Behindertenhilfe).
Hans-Joachim Schwarzrock hat in der WfbM in der Arbeits-Gruppe Gärtnerei gearbeitet. In seiner Freizeit hat er Modelle von Zügen, Schiffen, Blumen und Tieren gebaut. Die Modelle hat er aus Papier und Karton gebaut. Er ist sehr kreativ gewesen. Hier sind einige seiner Modelle zu sehen. Sie zeigen Lokomotiven. Die Modelle sind sehr genauund realistisch. Die Modelle der Lokomotiven zeigen Typen von Lokomotiven, die es wirklich gibt. Die kleine Lokomotive soll den Lokomotiven-Typ V 60 zeigen: Das ist eine Diesel-Lokomotive der Deutschen Bundesbahn gewesen. Die Lokomotive ist auf großen Bahnhöfen eingesetzt worden. Sie wird zum Teil auch heute noch von der Deutschen Bahn genutzt. Die große Lokomotive soll den Lokomotiven-Typ BR 01 zeigen. Das ist eine Dampf-Lokomotive der Deutschen Reichs-Bahn gewesen. Sie ist seit dem Jahr 1925 gebaut worden. Sie wird heute nicht mehr von der Deutschen Bahn genutzt. Das 3. Modell soll einen Wagen eines ICE-Zugs zeigen.
Die Tages-Förderstätten der Werkstätten
Der bunte Stuhl ist vor einigen Jahren in den Tages-Förderstätten entstanden. Eine Gruppe von Klienten und Klientinnen hat ihn hergestellt. Die meisten Klienten und Klientinnen der Sozialen Teilhabe arbeiten in den WfbMs in Treysa oder in Ziegenhain. Andere Klienten und Klientinnen besuchen die Tages-Förderstätten. Die Tages-Förderstätten der Sozialen Teilhabe sindfür bis zu 100 Menschen gemacht. Sie sindfür Menschen zwischen 18 und 65 Jahrenmit schweren Behinderungen. Diese Menschen können nicht oder noch nicht im Arbeits-Bereichder WfbM arbeiten. Eine Arbeit in der WfbMist für sie zu anstrengend.
Die Tages-Förderstätten gehen nach den Fähigkeiten und Interessen der Klienten und Klientinnenvor. Die Tages-Stätten erfüllen unter anderem: Ein hoher Bedarf der Klienten und Klientinnen an Pflege und Unterstützung. Und die Klienten und Klientinnen bekommen hier in kleinen Gruppen eine sehr individuelle Betreuung und Förderung. Sie übernehmen aber auch kleine Aufgaben aus den WfbMs, die das Lernen und Arbeiten fördern. Und sie erhalten Möglichkeiten zur Entspannung und Bewegung sowie Kunst- und Musik-Angebote. Das sind zum Beispiel: Ausflüge, Spaziergänge, Sport-Gruppen und gemeinsames Einkaufen. Außerdem lernen die Klienten und Klientinnen auch Dinge, die im Alltag wichtig sind.
Die Tages-Förderstätten Hephatas arbeiten sehr eng mit dem Arbeits-Bereich der WfbM zusammen. So können Klienten und Klientinnen der Tages-Förderstätten einfache Arbeits-Angebote testen. Und sie können leichter in den Arbeits-Bereich der WfbM wechseln. Das ist ein Ziel der Tages-Förderstätten. Ein anderes Ziel ist: Die Klienten und Klientinnen bekommen mehr Selbstständigkeit. Die Arbeit der Tages-Förderstätten bezahlt der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV). Das ist ein Amt des Landes Hessen. Der LWV finanziert in Hessen für viele Menschen mit Behinderungen die Unterstützung beim Wohnen und Arbeiten.
Neben dem Geschäfts-Bereich Soziale Teilhabe hat auch der Geschäfts-Bereich Soziale Rehabilitation Werkstätten. Dies sind Werkstätten für Menschen mit seelischen Behinderungen und /oder mit Sucht-Krankheiten. Diese Werkstätten bieten sehr ähnliche Angebote wie die Werkstätten der Sozialen Teilhabe.
Das Foto zeigt: Eines der Tier-Modelle aus Papier.