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Energiemanagement

Informationen zum Energiemanagementsystem (ISO 50001)

Mit dem unternehmensweiten Energiemanagementsystem nach ISO 50001 erfasst und bewertet Hephata systematisch Energieverbräuche, steuert Verbesserungsmaßnahmen und stellt die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen sicher.

Um Energie effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, haben wir als Hephata Diakonie ein unternehmensweites Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt. Das System unterstützt dabei, Energieflüsse transparent zu machen, Verbesserungsmaßnahmen zu steuern und die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen.

Kontakt: 

Bei Fragen und Rückmeldungen zum Thema wenden Sie sich gerne per E-Mail an energieteam@hephata.de

Warum ein Energiemanagementsystem (EnMS)?

  • Gesetzliche Pflicht: Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von über 7,5 GWh sind laut Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verpflichtet, ein EnMS (ISO 50001) oder ein vergleichbares System (EMAS) einzuführen. Damit werden Energieeffizienz und Berichtspflichten nachgewiesen.
  • Wirtschaftliche Vorteile: Systematische Analyse und Optimierung reduzieren Verbrauch und Kosten, machen Aufwände planbarer und eröffnen Zugang zu Förderprogrammen.
  • Nachhaltigkeit & Image: Das EnMS unterstützt Klimaziele, erfüllt ESG-Anforderungen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Was ist das EnMS?

Das EnMS nach ISO 50001 arbeitet nach dem PDCA-Prinzip (Plan-Do-Check-Act). Kernaufgaben sind die Erfassung von Energieflüssen, das Festlegen von Kennzahlen (EnPI), das Management von Maßnahmen, interne Audits und die Pflege eines Rechtskatasters. Ziel ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess für Energieeffizienz.

Damit das System erfolgreich funktioniert, gibt es fünf zentrale Aufgabenbereiche:

Die fünf zentralen Aufgabenbereiche

Es wird geprüft, wo Energie verbraucht wird: in Gebäuden, Maschinen oder beim Materialverbrauch. Durch Messungen und Auswertungen werden Einsparpotenziale erkannt und Maßnahmen entwickelt.

Beispiel: Ein Kühlgerät in der Küche verbraucht besonders viel Strom – ein effizienteres Gerät oder optimierte Nutzung kann Energie sparen.

Es werden Energiekennzahlen wie „kWh pro Produktionseinheit“ ermittelt, um Fortschritte zu überwachen und Ziele zu überprüfen.

Beispiel: Sinkt der Stromverbrauch eines Bereichs im Vergleich zum Vorjahr, zeigt dies, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen.

Alle relevanten Energiedaten werden gesammelt, ausgewertet und in Berichten aufbereitet. So wird nachvollziehbar, wo Handlungsbedarf besteht.

Beispiel: Monatsberichte zeigen Verbrauchstrends und begründen Investitionsentscheidungen.

Regelmäßige interne Audits überprüfen die Funktionsweise des Systems. Das Energieteam bewertet die Ergebnisse, bereitet die externe Zertifizierung vor und legt mit dem Vorstand abgestimmt neue Ziele fest.

Beispiel: Das Energieteam prüft, ob ein Gebäude im Vergleich zu anderen einen besonders hohen Energieverbrauch haben. Wenn das der Fall ist, sucht das Team gemeinsam mit den Geschäftsbereichen nach passenden Lösungen und setzt Verbesserungen Schritt für Schritt um.

Stellt das Team fest, dass bestimmte Geräte, die regelmäßig genutzt werden, nicht mehr den aktuellen energetischen Standards entsprechen, werden auch hier gemeinsam Alternativen erarbeitet und notwendige Optimierungen eingeleitet.

Gefundene Einsparpotenziale werden in Maßnahmenplänen umgesetzt. Ein Rechtskataster wird gepflegt, damit alle gesetzlichen Pflichten nachweisbar eingehalten werden.

Beispiel: Austausch ineffizienter Beleuchtung, Antrag auf Fördermittel, Dokumentation der Rechtslage.

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