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WfbM

Die Vielfalt der Werkstätten

Diese 5 Werk-Stücke sind in unseren Werkstätten entstanden. Sie zeigen die Vielfalt unserer Produkte. 

Die Metall-Rose ist in der Ausbildungs-Werkstatt Metall der Jugend-, Familien- und Berufshilfe entstanden. Sie ist aus Bau-Stahl und Blech gefertigt worden. Die Metall-Rose dient oft als Einstieg in den Metall-Bereich. Die Einsteiger und Einsteigerinnen lernen hier: Metall ist zunächst hart und fühlt sich kalt an, anders als Holz. Metall wird aber auch mit Hitze weich. Die Einsteiger und Einsteigerinnen können hier auch verschiedene Werkzeuge nutzen: Unter anderem einen Bohrer, ein Schweiß-Gerät, eine Eisen-Säge und Blech-Schere.

Die Zahn-Räder stammen aus der Metall-Werkstatt der Sozialen Teilhabe in Schwalmstadt-Ziegenhain. Hier arbeiten Menschen mit Behinderungen. Die Klienten, Klientinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schneiden erst das Metall mit einer Säge in kleine Stücke. Danach legen sie die Größe der Zahn-Räder mit der Dreh-Maschine fest. Im Anschluss fertigen sie mit der Fräs-Maschine die Zähne der Zahn-Räder. Danach entfernen sie noch scharfe Ecken. Zahn-Räder sind zum Beispielnötig, um Deckel schwerer Kisten zu öffnen. 

Das Wurst-Schneide-Brett ist ein Produkt der Werkstatt der Sozialen Rehabilitation in Fritzlar. In der Werkstatt arbeiten Menschen mit seelischen Behinderungen und Sucht-Krankheiten. Das Wurst-Schneide-Brett hat unter anderem im Jahr 2020 den Universal Design Award gewonnen. Das ist ein Preis für Gegenstände des Alltags. Die Gegenstände können Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen. Das Brett können Menschen mit der linken und mit der rechten Hand nutzen. 

Die Oliven-Pflanze wächst in der Hephata-Gärtnerei in Schwalmstadt-Treysa. Die Gärtnerei ist eine Werkstatt der Sozialen Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. In der Gärtnerei wachsen Pflanzen, Kräuter und Gemüse in Bioland-Qualität. Die Oliven-Pflanzen wachsen hier seit dem letzten Herbst. Sie kommen aus einem anderen Klima. Deswegen ist die Pflege der kleinen Pflanzen nicht leicht. Die Klienten und Klientinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sie mehrmals in andere Töpfe gepflanzt und mit Bio-Dünger unterstützt. 

Der Back-Pinsel entsteht in 2 Werkstätten. In der Schreinerei in Breitenbach am Herzberg bringen Klienten und Klientinnen das Holz in Form. Danach bohren sie die Löcher für die Borsten und schleifen das Holz glatt. Im Anschluss bekommt der Pinsel mit einem Laser ein Muster. Die Schreinerei ist eine Werkstatt der Sozialen Rehabilitation.Danach ist die Besen- und Bürsten-Macherei in Schwalmstadt-Treysa an der Reihe. Hier kommen die Borsten in die Pinsel. Das ist reine Hand-Arbeit. Dann bekommen die Pinsel im Arbeits-Bereich Papier ihre Verpackung aus Well-Pappe. Der Arbeits-Bereich Papier und die Besen- und Bürsten-Macherei sind Teile der Werkstätten der Sozialen Teilhabe. Weiter auf der nächsten Tafel

Das Foto zeigt: Klient Klaus Göttig und Klaus Lewinsohn, Leiter der Hephata-Gärtnerei, pflanzen zusammen Oliven-Pflanzen ein.

Das Foto zeigt: In der Besen- und Bürsten-Macherei bekommt ein Back-Pinsel seine Borsten.

Das Foto zeigt: Die alte Besen- und Bürsten-Macherei Hephatas.

Wir unterstützen jeden Tag viele verschiedene Menschen mit vielen verschiedenen Angeboten. Das gilt auch für unsere Ausbildungs-Werkstättenund Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Hephata hat Werkstätten in 3 Geschäfts-Bereichen: Das sind zum einen die Soziale Rehabilitation und die Soziale Teilhabe (früher Behindertenhilfe). Diese Werkstätten sind für Menschen mit Sucht-Krankheiten und Behinderungen. 

Zum anderen hat Hephata im Geschäfts-Bereich Jugend-, Familien- und Berufshilfe auch eigeneAusbildungs-Werkstätten. Sie sind für junge Menschen mit Problemen beim Lernen oder Behinderungen.

In allen Werkstätten bekommen unsere Klienten und Klientinnen eine besondere Förderung und Unterstützung. Dabei sind die Interessen und Talente der Klienten und Klientinnen wichtig. Die Arbeit soll Freude bringen, Entwicklung möglich machen und Sinn geben. 

Unsere Klienten und Klientinnen können in diesen Bereichen arbeiten und lernen: Haus-Wirtschaft, Büro-Dienst-Leistung, Papier, Buch-Binderei,EDV, Druck, Versand, Farbe, Holz und Metall. Gärtnerei, Landwirtschaft, Pack-Betrieb, Schäl-Betrieb oder Besen- und Bürsten-Macherei.Eine hohe Qualität der Produkte

In diesen Bereichen machen sie eine Ausbildung, stellen Produkte oder Lebensmittel in hoher Qualität her. Die Produkte der Landwirtschaften und Gärtnerei haben Bioland-Qualität. In den Metall-Werkstätten arbeitet Hephata mit großen Unternehmen zusammen. Zum Beispiel sind das Unternehmen aus der Auto-Industrie. Dabei setzen die Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen, Klienten und Klientinnen auch sehr moderne Maschinen ein. 

Die Besen der Besen- und Bürsten-Macherei nutzen große Betriebe für die Straßen-Reinigung. In den Holz-Werkstätten entstehen unter anderem Möbel für den Garten. Und die Werkstätten der Jugend-, Familien- und Berufshilfe haben im Jahr 2023 einen Preis gewonnen: Klienten, Klientinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Möbel für den Laden der Hephata-Gärtnerei gebaut. 

Doch egal, welche Aufgaben die Klienten und Klientinnen in den Werkstätten haben: Sie leistenihren Beitrag für die Gesellschaft. Sie erfahren Respekt, Anerkennung und die Zusammenarbeit im Team. Das ist eines der Ziele der Werkstätten. 

Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Klienten und Klientinnen für den allgemeinen Arbeits-Markt. Deswegen bieten die Werkstätten der Sozialen Rehabilitation und Sozialen Teilhabe auch: Praktika und Betriebsintegrierte Beschäftigungen (BiBs). 

BiB bedeutet: Die Klienten und Klientinnen arbeiten mit Unterstützung der Werkstätten in Firmen auf dem allgemeinen Arbeits-Markt. Sie bleiben dabei aber offiziell Klienten und Klientinnen der Werkstätten.

Das Foto zeigt: Die Hephata-WfbMin Schwalmstadt-Ziegenhain hat viele moderne Maschinen. Unter anderem auch eineCNC-Fräs-Maschine.

Das Foto zeigt: Das Wurst-Schneide-Brettder Hephata-Holz-WfbM macht das Schneidenvon Wurst für alle Menschen leicht.

Das Foto zeigt: In der Ausbildungs-Werkstatt Metall gehört das Schweißen zum Alltag.