
Schichtwechsel 2025: Schwälmer Brotladen und Wäscherei
Backen, Begegnungen und neue Einblicke
Beim Schichtwechsel 2025 unterstützte Erna Miller aus den Hephata-Werkstätten einen Tag lang das Team des Schwälmer Brotladens, während Auszubildender Leonas Bangert dort ihren Arbeitsplatz übernahm und Einblicke in den Arbeitsalltag der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen erhielt.
Für Erna Miller, Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen im Geschäftsbereich Soziale Teilhabe (ehemals Behindertenhilfe) , war der Einsatz im Schwälmer Brotladen ein besonderer Tag: „Ich finde es toll, hier beim Backen zu helfen. Am liebsten mag ich Nussecken und freue mich darauf, nachher welche zu probieren.“
Backen kennt sie bereits aus ihrer Wohngemeinschaft. Im Schwälmer Brotladen konnte sie ihre Leidenschaft nun im großen Stil ausleben: Gemeinsam mit Sozialdienstmitarbeiterin Annette Stein belegte sie Bratapfelkuchen mit Apfelstücken, spritzte Creme auf und verzierte Pistazienschnitten mit Schokolade und Pistazien. Zum Dank gab es am Ende des Tages Ernas Lieblingsgebäck, eine Nussecke, und ein Stück der von ihr selbst dekorierten Pistazienschnitten.
„Bei uns zählt Vielfalt! Jeder und jede, die mit anpacken möchte, ist willkommen“, betonte Personalreferent Christian Würtele. Der Schwälmer Brotladen ist schon seit sieben Jahren Partner der Hephata Diakonie im Bereich Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze. Aktuell arbeiten drei Beschäftigte aus den Hephata-Werkstätten im Hygienezentrum des Unternehmens.

Den Arbeitsplatz von Erna Miller übernahm beim Schichtwechsel Leonas Bangert, Auszubildender im Büromanagement beim Brotladen. In der Hephata-Wäscherei lernte er, wie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher für Klient*innen und externe Kunden gewaschen und gepflegt werden. „Alle waren sehr nett zu mir. Es war spannend, die Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen kennenzulernen“, so Bangert.


